Blog Design

 Blog design

Blogs sind aus verschiedenen Gründen verwendet. Sie können ein Blog als Online-Treffpunkt für Eigenwerbung verwenden Wirtschaftsförderung , um ein Ereignis zu fördern oder unterstützen eine Ursache. Die Möglichkeiten sind endlos!

Um das Beste aus Ihrem Blog zu erhalten, müssen Sie interessante Inhalte bekommen. Der Inhalt ist immer König. Aber viel Inhalt ist nicht genug. Das Design des Blogs muss professionell, benutzerfreundlich, mit dem Inhalt richtig angeordnet, kategorisiert und den Kundenwünschen angepasst werden.

Sie wollen, dass die Besucher Ihre Inhalte lesen und auf ihrem Blog verweilen? Ihre Website, muss optisch ansprechend attraktiv und die Informationen leicht zu finden sein. Sie brauchen nicht nur eine Menge von Grafiken, Sie benötigen auch die besten Farbkombination und Layouts für das, was Sie versuchen zu sagen.

Wir bieten:

  • Erstellen einer Webseite zu einem Weblog

dadurch erhalten Sie:

  • Publizieren von Beiträgen auf soziale Netzwerke
  • erhalten Statistiken
  • Kommentare von Lesern sind möglich
  • Abonnements für Interessierte
  • Beiträge via E-Mail
  • “Gefällt” mir Button für soziale Netzwerke
  • “Teilen” Button für soziale Netzwerke
  • Benachrichtigungen durch E-Mail für Sie
  • Kontaktformular
  • Galerien
  • Mobiles Theme (mobile Webseiten für Smart- und I-Phone)
  • Video Press
  • Erweiterte Verbreitung
  • Mobile Push Benachrichtigungen
  • SEO
  • Slideshow
  • Skypechat
  • Chat intern
  • individuellen Shop
  • eine lebendige Webseite, mit deren Hilfe Sie mit Ihren Kunden kommunizieren können.

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Soziale Profile Design bedeutet, Customizing und der Gestaltung Ihrer Online-Präsenz in vielen sozialen Netzwerken in einer professionellen Art und Weise, um Ihre Kundenbindung zu maximieren.

In der heutigen Welt sind die Menschen bei vielen verschiedenen sozialen Netzwerken und das kann Ihre Chance sein. Social Media hat sich zu einem offenen Tor entwickelt, was Ihnen hilft, Ihre Kunden direkt zu treffen.

Ein kundenspezifisches Design auf einer Social Site wie Facebook oder Twitter zu Ihrem Profil hinzufügen erhöht Ihre Glaubwürdigkeit. Zu Ihrem Profil das passende Design von Ihrer Webseite, vertieft das Image Ihrer Marke und hilft den Menschen, sich zu erinnern.

Hinzufügen von Anpassungen zu Ihrem Profil , um Ihre Inhalte oder Produkte an Ihre Kunden genau dort in den sozialen Ort zu bringen, ist sogar noch besser. Erstellen Sie sich eine Facebook-Seite, wo Sie FAQ, Videos, Aktionen und Angebote für Ihre Produkte. Facebook erreicht über 750 Millionen aktiven Nutzern und ein starkes Profil gibt Ihnen die Chance, Ihre Dienstleistung oder Produkte zu diesem Publikum zu befördern.

Kurz gesagt, benutzerdefinierte Profile auf Social Media werden mehr Wert bei Ihrer Online-Präsenz .

Business blogging social network2

Denis Hinz

Ruf\' mich an!-Shiva:

» Lade Skype, telefoniere kostenlos!

E-Mail Adresse einrichten und auf dem eigenen PC verwalten

E-Mail Adresse einrichten und auf dem eigenen PC verwalten

 

Eine eigene E-Mailadresse anlegen und mit einem E-Mailprogramm auf dem eigenen PC verwalten

 

 

Eine E-Mailadresse braucht heute fast jeder, der am sozialen Leben teilhaben möchte.

Anbieter für E-Mailadressen gibt es viele, nur sollte man sich genau anschauen, wofür  man so eine E-Mailadresse benötigt.

Es gibt auch Anbieter, die kostenfrei so eine Adresse anbieten, wo man dann allerdings meistens Werbung mitgeliefert bekommt. Trotzdem hat so eine E-Mailadresse auch seine Vorteile, Sie werden diese Adresse immer behalten können, auch wenn Sie einmal ohne Einkommen sein sollten.

Jedes mal, wenn Sie im Internet eine kaufmännische Handlung tätigen, werden Sie aufgefordert werden eine gültige E-Mailadresse zu hinterlegen. Wenn diese E-Mailadresse mal erlöschen sollte, werden auch diese Handlungen ungültig.

Darum sollten wir nach einem sicheren Anbieter schauen und am Anfang nach einem kostenfreien Angebot.

 

Wir vergleichen einige kostenfreie Anbieter:

 

 

GMX

Web.de

Arcor

Google

Freenet

Yahoo

Speicher

2GB

1GB

1,5GB

10GB

1GB

unbegrenzt

Anhanggröße für Versand

20MB

4MB

35MB

25MB

20MB

25MB

Anhanggröße für Empfang

20MB

12MB

35MB

25MB

100MB

25MB

Virenprüfung

Ja

Ja

Ja

Ja

ja

ja

Spam-Schutz

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Werbefrei im Portal

Werbefrei in der Mail

ja

Ja

 

An einem Beispiel werde ich Ihnen erklären, wie wir eine E-Mailadresse anlegen und werde mich als erstes für einen Anbieter einer kostenlosen E-Mail entscheiden.

 

Ich habe mich für den Anbieter Google entschieden.

Das Anmelden verläuft bei allen Anbietern ähnlich.

 

1. öffnen der Googleseite

 

2. auf Mail klicken

 

3. Anmeldung ausfüllen

Nehmen sie sich hierfür Zeit. Meistens klappt es nicht gleich nach dem ersten Anlauf.  Vielleicht ist der Name für die E-Mailadresse auch schon vergeben, oder es gibt Schreibfehler. …..

Bestätigungscode am besten aufs Handy mit einer SMS schicken lassen.

 

4. auf Weiter klicken und fertig.

 

Herzlichen Glückwunsch, Sie sind jetzt Besitzer einer eigenen E-Mailadresse.

 

Tipp: Legen Sie sich ein kleines Buch an, wo Sie Ihre Passwörter notieren.

 

 

Ein E-Mailverwaltungsprogramm (Mail-Client) einrichten.

 

Damit Sie nicht immer Ihre E-Mails im Internet suchen müssen, kann man sich die E-Mails auf den eigenen Rechner ziehen. Der Vorteil liegt darin, dass Sie bei mehreren E-Mailadressen Zeit sparen und eine bessere Übersicht über Ihre E-Mails haben. Falls Ihre E-Mailadresse einmal erlischen sollte, werden die E-Mails nicht automatisch mitgelöscht. Die Mails befinden sich ja schließlich jetzt in dem Verwaltungsprogramm auf ihrem Rechner und nicht mehr auf einem Server irgendwo in der Welt. Ein  E-Mail-Programm, das alle Ihre E-Mails, Kontaktdaten und E-Mail-Transaktionen verwaltet.

 

Welche E-Mail-Lösung Ihren Ansprüchen am ehesten gerecht wird, hängt vom Budget und den benötigten Funktionen ab. Wer mehrere Mail-Konten verwendet und beruflich auf eine starke Vernetzung mit Kalender und Kontakten angewiesen ist, ist mit Outlook  gut bedient. Mozilla Thunderbird und die Microsoft-Dienste der Windows-Betriebssysteme sind deutlich abgespeckter, dafür aber gratis.

 

PegasusMail (PMail), Microsoft Outlook Express (MSOE) und Mozilla (Moz) sind sogenannte E-Mail-Clienten, also Programme, die Ihnen die Bearbeitung von elektronischer Post ermöglichen.
PegasusMail beherrscht an Internetprotokollen zur Zeit nur das POP-Mail-Protokoll. MSOE und Mozilla können sowohl als POP-Client als auch als IMAP-Client konfiguriert werden.

 

Wer seine E-Mails per Software (Mail-Client) senden und empfangen will, findet bei Microsoft viele Lösungen. Outlook 2010 ist Bestandteil des Office-Pakets und besitzt einen enormen Funktionsumfang. Sie verknüpfen beliebig viele E-Mail-Konten, erhalten einen umfangreichen Kalender, ein Adressbuch und haben dank Social Connector auch die sozialen Netzwerke stets im Griff.

 

Je nach Windows-Version bietet Microsoft ein Gratis-Programm zum Senden und Empfangen von E-Mails an. Bei Vista (Windows Mail) und XP (Outlook Express) sind diese Mail-Clients bereits vorinstalliert – wer eine vergleichabre Software unter Windows 7 nutzen will, lädt Windows Live Mail als Bestandteil der Windows Live Essentials herunter.

 

Tipp:

Für unsere Kids gibt es zum Beispiel Incredimail. Recht lustig und das Einrichten verläuft bei allen E-Mail-Clienten ähnlich.

 

So richten Sie den Outlook -Client für Google Mail ein:

  1. Aktivieren Sie IMAP1 in Google Mail. Klicken Sie danach unbedingt auf Änderungen speichern. Für andere E-Mailadressen, wo sie mit POP arbeiten, geben sie dieses nicht ein. Unterschied zwischen POP und IMAP sind im Anhang erklärt.
  2. Starten Sie Outlook.
  3. Klicken Sie auf das Menü Extras und wählen Sie E-Mail-Konten… aus.
  4. Klicken Sie auf Neues E-Mail-Konto hinzufügen und anschließend auf Weiter.
  5. Wählen Sie IMAP (POP) als Servertyp, indem Sie das Optionsfeld anklicken, und fahren Sie mit Weiter fort.
  6. Tragen Sie in die dafür vorgesehenen Felder die folgenden Informationen ein:

Benutzerinformationen
Ihr Name: Geben Sie Ihren Namen so ein, wie er im Feld Von: bei ausgehenden Nachrichten angezeigt werden soll.
E-Mail-Adresse: Geben Sie Ihre vollständige E-Mail-Adresse ein, z. B. nutzername@googlemail.com. Google Apps-Nutzer geben ihre vollständige Adresse im Format nutzername@ihre_domain.de ein.

Serverinformationen

 

Liste mit POP3- und SMTP-Servern

Posteingangsserver (IMAP): imap.googlemail.com
oder

Posteingangsserver (Pop3):pop.googlemail.com


Postausgangsserver (SMTP): smtp.googlemail.com

Anmeldeinformationen
Benutzername: Geben Sie Ihre vollständige E-Mail-Adresse einschließlich @googlemail.com bzw. @ihre_domain.com ein.
Kennwort: Geben Sie Ihr E-Mail-Passwort ein.

  1. Klicken Sie auf Weitere Einstellungen… und anschließend auf die Registerkarte Postausgangsserver.
  2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben “Der Postausgangsserver (SMTP) erfordert Authentifizierung” und wählen Sie Gleiche Einstellungen wie für Posteingangsserver verwenden.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert und aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben “Server erfordert eine verschlüsselte Verbindung (SSL)” unter Posteingangsserver (IMAP). Geben Sie darüber hinaus 993 im Feld Posteingangsserver (IMAP) ein.
  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben “Server erfordert eine verschlüsselte Verbindung (SSL)” unter Postausgangsserver (SMTP) und geben Sie 465 in das Feld Postausgangsserver (SMTP) ein.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie auf Kontoeinstellungen testen… und klicken Sie auf Schließen, nachdem Sie die Nachricht “Alle Tests wurden erfolgreich ausgeführt” erhalten haben.
  7. Klicken Sie auf Weiter und anschließend auf Fertig stellen.
  8. Laden Sie die neuesten Updates für Outlook von Microsoft herunter. Damit können die häufigsten Outlook-Probleme von Google Mail-Nutzern verhindert werden.
  9. Lesen Sie unsere empfohlenen Client-Einstellungen und passen Sie die Einstellungen Ihres Clients nach Bedarf an.

Herzlichen Glückwunsch,

Sie haben Ihren MailClienten eingerichtet.

 

 

Was ist POP-Mail und IMAP-Mail ?

POP steht für P ost O ffice P rotocol und IMAP steht für I nternet M essage A ccess P rotocol.
Beide Protokolle sind Regeln, wie sich zwei Rechner, die an das Internet angeschlossen sind, unterhalten müssen, um elektronische Nachrichten austauschen zu können.

 

Was sind PegasusMail, Microsoft Outlook Express, Mozilla, Pine ?

PegasusMail (PMail), Microsoft Outlook Express (MSOE) und Mozilla (Moz) sind sogenannte E-Mail-Clienten, also Programme, die Ihnen die Bearbeitung von elektronischer Post ermöglichen.
PegasusMail beherrscht an Internetprotokollen zur Zeit nur das POP-Mail-Protokoll. MSOE und Mozilla können sowohl als POP-Client als auch als IMAP-Client konfiguriert werden.

Welche Vorteile bietet die Umstellung auf IMAP?

  • Sie können Ihre elektronische Post inklusive archivierter Nachrichten von verschiedenen Standorten aus lesen.
  • Ihre Nachrichten und alle daran vorgenommenen Änderungen bleiben auf Ihrem Mail-Server, wodurch lokaler Speicherplatz gespart wird. Darüber hinaus haben Sie jederzeit Zugriff ihre gesamte Mailbox.
  • Der POP3-Clienten löschen im Normalfall Nachrichten, nachdem sie diese vom Server abgeholt haben.
    Der Nachteil dieses Verfahrens ist: Die Nachrichten sind lokal auf der Festplatte gespeichert, im spezifischen Format des Mail-Clienten. Um von anderswo an diese Nachrichten zu kommen, muss man erstens Kontakt zu diesem Rechner haben und zweitens den entsprechenden Mail-Clienten laufen lassen können. Diese Beschränkungen entfällt beim IMAP-Konzept.
  • Die Leistung IMAP bei Verwendung über eine Modemverbindung ist effektiver, da Sie zunächst nur die Kopfzeilen der Nachrichten herunterladen.
  • Weiters bietet IMAP Funktionen, um Mail schon auf dem Server zu durchsuchen und zu analysieren. Dieser Mechanismus erlaubt es, Resultate solcher Recherchen dem Client zu übermitteln, ohne die gesamte Mailbox übertragen zu müssen. Dieses ermöglicht den selektiven Message-Transfer – etwa von Mail nur eines bestimmten Absenders, einer maximalen Größe oder eines bestimmten Zeitraumes.
  • Offline-Modus:
    der Vorteil von POP ist die Möglichkeit nach der Übertragung der Nachrichten über eine Modemverbindung diese beenden zu können und “normal” weiterarbeiten zu können.
    IMAP setzt normalerweise eine bestehende Verbindung zum Mail-Server voraus. Manche IMAP-Clienten können aber bestimmte Nachrichtenordner für die Offline-Verwendung synchronisieren, was Ihnen erlaubt auch Offline fast “normal” arbeiten zu können.

Ein- und Ausgangsserver gelistet


GMX
Posteingangsserver: POP3: pop.gmx.net, IMAP: imap.gmx.net
Postausgangsserver: mail.gmx.net
Benutzername: GMX-Kundennummer oder GMX-E-Mail-Adresse
IMAP ist nur in den Tarifen ProMail und TopMail verfügbar.
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung, SSL ist möglich.

Google Mail
Posteingangsserver: pop.googlemail.com (SSL; Port 995)
Postausgangsserver: smtp.googlemail.com (SSL; Port 465 oder 587)
Benutzername: Benutzername@googlemail.com
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung.
POP3 und SMTP laufen über SSL-Verschlüsselung.
Der SMTP-Server läuft auf Port 465 oder 587, der POP3-Server auf Port 995 (Standard-Port für POP3 über SSL).

WEB.DE FreeMail
Posteingangsserver: POP3: pop3.web.de, IMAP: imap.web.de
Postausgangsserver: smtp.web.de
Benutzername: Benutzername
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung oder “POP3 vor SMTP”.
Achtung: Bei Web.de können nur im 15 Minuten Intervall via POP3 die E-Mails abgerufen werden. Versucht man es in kürzeren Abständen meckert Mail (Danke iBook_G4 für den Tipp!)

Yahoo! Mail (gilt für Yahoo! Deutschland)
Posteingangsserver: pop.mail.yahoo.de
Postausgangsserver: smtp.mail.yahoo.de
Benutzername: Benutzername
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung. Man muss sich erst für den Yahoo Newsletter anmelden, um POP3 und SMTP nutzen zu können.


Arcor
Posteingangsserver: POP3: pop3.arcor.de, IMAP: imap.arcor.de
Postausgangsserver: mail.arcor.de
Benutzername: Benutzername

Freenet
Posteingangsserver: mx.freenet.de (POP3 und IMAP)
Postausgangsserver: mx.freenet.de
Benutzername: Benutzername@freenet.de
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung.


RTLnet

Posteingangsserver: pop3.rtl.um.mediaways.net
Postausgangsserver: smtp.rtl.um.mediaways.net
Benutzername: Benutzername
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung.

T-Online
Posteingangsserver: pop.t-online.de
Postausgangsserver: mailto.t-online.de
Benutzername: E-Mail-Adresse

Host Europe
Posteingangsserver: mail.IhreDomain.xyz
Postausgangsserver: mailout.IhreDomain.xyz
Benutzername: wpxxxxx-yyyyy (Paketnummer-Postfachkürzel)
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung.

Strato
Posteingangsserver: post.strato.de
Postausgangsserver: post.strato.de
Benutzername: MailAccount%IhreDomain.xyz
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung oder “POP3 vor SMTP”.


Webhostone
Posteingangsserver: IhreDomain.xyz
Postausgangsserver: IhreDomain.xyz
Benutzername: wwxxxxpy (xxxx steht für die Webnummer, y für die Nummer des Postfaches)
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung.

Webspace4All
Posteingangsserver: IhreDomain.xyz
Postausgangsserver: IhreDomain.xyz
Benutzername: webxxxpy (xxx steht für die Webnummer, y für die Nummer des Postfaches)
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung.

Alfahosting
Posteingangsserver: IhreDomain.xyz
Postausgangsserver: IhreDomain.xyz
Benutzername: webxxxpy (xxx steht für die Webnummer, y für die Nummer des Postfaches, z.B. web189p1)
Besonderheiten: Verwendet SMTP-Authentifizierung.

 

 

Winterfest der Wikinger “Julfest”

Julfest

An Stelle des großen Winterfestes der Wikinger, das in den 12 geweihten Nächten zum Gedächtnis der Verstorbenen gefeiert ward, trat das christliche Familienfest, dessen Namen noch an jene Weihnächte erinnert, wie auch die Weihnachtsgeschenke und Gebäcke aus heidnischer Zeit übernommen sind.cropped-Shiva-Tannenbaum_bearbeitet-8.jpg

Wie in heidnischen Tagen wird das frische Grün der Buche und Birke auch später gern zur Verschönerung der Feste geholt. Und wie der Haselnußstrauch gilt die einst auf der Thingstätte beliebte Stechpalme noch heute als unentbehrlicher Bestandteil des Palmsonntag-Barmens, in dem auch die Holunderkreuzlein auf der Haselgerte nicht fehlen dürfen. Der Haselnußstrauch, aus dem man die Wünschelrute schnitt, ist der Muttergottes geheiligt, die nach der heimatlichen Sage in seinem Schatten gerastet und bei ihm Schutz vor Ungewitter gesucht hat, weshalb man bei Blitzgefahr am sichersten unter den Haselstrauch flieht. Um Schutz gegen böse Wetter zu erlangen, verbrennt das fromme Mütterlein ein paar dürre Kräuter aus dem Blumenstrauß, den man an Maria Himmelfahrt der Himmelskönigin weiht. Auch hier haben wir es mit Vorstellungen zu tun, die bis tief in die vorchristliche Zeit unseres Volkes zurückreichen und hierin wird eine Sitte aufrecht erhalten, die das Christentum aus der alten Zeit nur umgedeutet hat. Bei einigen Kräutern sind christliche Beziehungen aufgenommen werden. Das gelbe Labkraut heißt daher unserer lieben Frau Bettstroh, weil das Jesuskindlein in der Krippe auf solchem Kraute lag und das Johanniskraut soll seine Heilkraft daher haben, weil es von der Mutter Gottes berührt wurde, als sie über das Gebirge ging. Bei den Kräutern handelt es sich vielfach um solche, die wegen ihrer Heilkraft den alten germanischen Göttern heilig waren. Wermut, Raute, Knoblauch erhalten durch die „Würzweihe” erhöhte Kraft. Wie jene dürfen unter den sechsunddreißig Kräutern und Blumen, die nach altererbter Tradition in einen Palmen gehörten, auch Seidelbast und Baldrian dessen Name an den lichten Balder erinnert, nicht fehlen, während jener, wie der bei uns übliche Name Unserfrauen -Zilata verrät, Marien geheiligt war. Wie schon dessen allgemeiner Name aus Ziulindebast entstellt ist, findet sich auch in seinen einheimischen Benennungen: Zialand, Zilinder und Zilata überall das volksetymologisch umgebildete Ziu-lantha (dem Ziu heilig) erhalten. An anderen Orten wird Zialand in den Osterpalmen genommen.

 

Das Julfest ist ein nordeuropäisches Fest, das je nach religiöser Zuordnung zwischen der Wintersonnenwende und Anfang Februar gefeiert wird. In den skandinavischen Sprachen heißt Weihnachten heute jul oder jol, im Finnischen joulu, im Estnischen jõulud, im Englischen besteht der Begriff Yule, im Niederländischen Joel und auf Sölring (Sylter Friesisch) heißt es Jül oder Jööl.

Die frühe Geschichte des Julfestes ist sehr umstritten. Die Meinungen reichen von der Leugnung eines vorchristlichen Julfestes bis zu Rekonstruktionsversuchen aus späteren Bräuchen. Dabei wird die Zuverlässigkeit der altwestnordischen Quellen unterschiedlich bewertet. Auch ist umstritten, wie weit man Berichte über Winteropfer mit dem Julfest in Verbindung bringen darf, um vorchristliche Riten zu beschreiben. Das zeigt sich an der unterschiedlichen Bewertung von Snorris Schilderung des Opfers in Tröndelag, zu dessen Teilnahme König Håkon der Gute gezwungen wurde.[6]

Es ist aber unstrittig, dass das Wort selbst vor der Christianisierung in Gebrauch war. Die Kirche hatte vergeblich versucht, das Wort durch andere Begriffe zu ersetzen (Norrøn: „Dróttins burðar tíð“, Altschwedisch: „gudz födzlo hötidh“). Die altenglischen, nordischen und gotischen Belege stammen alle aus christlicher Zeit und stehen fast durchweg in christlichem Kontext. Es ist daher schwierig, aus den knappen Quellen der altnordischen Literatur ein Bild der verschiedenen Feste zu gewinnen. Das gilt für das erwähnte „alfablót“ der Skandinavier und die „Nacht der Mütter“ bei den Angelsachsen. Der Rückschluss von späteren Bräuchen begegnet der starken Wandlungsfähigkeit solcher Bräuche und ihrer Fähigkeit, sich andere Elemente anzueignen.[7]

Generell ist zu beachten, dass Sitten und Bräuche, die an die römischen Kalendae-Feste gekoppelt waren, alsbald in volkstümliche christliche Feiern aufgenommen wurden und sich im Zuge der Christianisierung über ganz Europa bis in den Norden ausbreiteten. Dazu gehören Bräuche mit Vermummungen und die Sitte, sich zu Silvester zu beschenken, was später auf das Weihnachtsfest überging.[8]

Der altisländische Kalender lebte neben dem kirchlichen Kalender nach der Christianisierung noch eine Weile fort. Er wurde allmählich dem julianischen Kalender angeglichen. Das geschah bis zum 12. Jahrhundert. In einer komputistischen Abhandlung aus dem 13. Jahrhundert findet man noch „ýlir“, eine Ableitung für „jól“, für den zweiten Wintermonat. In jener Zeit bezeichnete „ýlir“ die Zeit vom 14. November bis 12. Dezember.[9] Die gotischen und altwestnordischen Monatsnamen „juleis“ und „ýlir“ sind bereits dem kirchlichen Kalender angepasst und besagen nur, dass das Julfest zwischen Mitte November und Mitte Januar lag.

Im Altnordischen sind „Júl“ und „Jól“ nachgewiesen, im Finnischen als Lehnwort „juhla“ und „joulu“, wobei „juhla“ ganz allgemein „Fest“ bedeutet, während das später übernommene „joulu“ von vornherein für das christliche Fest reserviert war. In der weiteren Bedeutung umfasst „jól“ ganz allgemein das Festmahl, z. B. in der Kenning „Hugins jól“ = „Trinkgelage des Raben“. In vorchristlicher Zeit – also zu der Zeit, bevor das Christentum in Skandinavien offiziell eingeführt wurde – wurde Jól zur Mittwinternacht durch Opfer gefeiert. Zu diesem Wort gehört auch „jóln“ (neutrum plural) = Götter und „Jólnir“, ein Name Oðinns. Das bedeutet „Herr der Götter“, möglicherweise auch „Herr des Jólfestes“, denn die Flateyjarbók berichtet, dass die Heiden das Julfest zu Ehren des Oðinn feierten. Man kann dem nicht mehr entnehmen, als dass auch Oðinn im Julfest eine nicht näher bestimmbare Rolle gespielt hat. Gleichwohl ist die Etymologie zweifelhaft. Eine andere Herleitung stellt Jul zu „él“, was „Schneegestöber“ bedeutet.[1] [2]

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Julfest

Nachbearbeitung und Moderation von Beiträgen 4/4

Im ersten Teil der Serie geht es um das Kennenlernen der Benutzeroberfläche im Bereich “Beitrag erstellen”, mit dem Schwerpunkt auf dem Editor. Im zweiten Teil der Serie geht es vor allen Dingen um das Einfügen von Links und Bildern, sowie dem Erstellen von Galerien. Und im dritten Teil geht es um die vielfältigen Module im Bereich “Artikel verfassen”.

In diesem letzten Teil der Serie geht es um die Möglichkeiten, einen Artikel “schnell” zu verfassen (Press This und Quick Press), sowie das schnelle Bearbeiten bereits erschienender Artikel (Quick Edit). Außerdem wird gezeigt, wie man Artikel und Kommentare moderiert und wie man die Seiten im Backend an seine Bedürfnisse anpassen kann.

2.7 – Mit dem Bookmarklet “Press This” einen Artikel verfassen

Im Bereich Werkzeuge / Werkzeuge findet man das Bookmarklet “Press This”.

Was ist ein Bookmarklet?
Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um Browser-Lesezeichen, die nicht eine Website aufrufen, sondern eine Aktion starten. Diese Aktion ist in Javascript geschrieben und man könnte die Bookmarklets auch als Browser-Makros bezeichnen. Erklärung auf Webwork-Tools.de: Was sind Bookmarkelets bzw. Favlets?.
Im Falle von “Press This” handelt es sich um ein Bookmarklet, welches es einem ermöglicht, Artikel für einen WordPress-Blog zu verfassen ohne dass man sich selbst in bzw. auf der Administrationsoberfläche befindet. Das Bookmarklet erlaubt es einem zudem besonders einfach und schnell Zitate, Bilder etc. von einer Website für den eigenen Artikel zu übernehmen bzw. diese einzubinden.

2.7.1 Vorbereitung

Um das Bookmarklet nutzen zu können, muss man den Link, der sich im Bereich Werkzeuge / Werkzeuge befindet, seinen Lesezeichen hinzufügen. Dafür zieht man ihn entweder auf seine Lesezeichenleiste oder man wählt die entsprechende Option über einen Rechtsklick auf dem Link aus.

WordPress: Das Press This-Bookmarklet

Abbildung 43: Das Press This-Bookmarklet

2.7.2 Das Bookmarklet starten

Um das Bookmaklet bzw. die Funktion “Press This” zu starten, klickt man nun einfach das Lesezeichen an und es öffnet sich ein Browserfenster, in dem man bequem einen Artikel erstellen kann – Voraussetzung ist, dass man in seinem Blog angemeldet ist. Falls nicht, muss man sich zuerst einloggen.

WordPress: Der Press This-Editor

Abbildung 44: Der Press This-Editor

2.7.3 “Press This” nutzen

Das Fenster für den Schnellbeitrag, bzw. der ‘Press This-Editor’ beinhaltet alles, was man zum Erstellen eines Artikels benötigen:

  • Editor (sowohl der Visuelle, wie auch der HTML-Editor stehen zur Verfügung; zwischen den zwei Editor-Modi wechselt man durch einen Klick auf den Reiter am oberen rechten Rand)
  • Hinzufügen von Bildern und Videos
  • Formatvorlage auswählen
  • Kategorie auswählen
  • Schlagwörter hinzufügen
  • Speichern- und Publizieren-Button

Das Schreiben von Artikeln wird zudem dadurch erleichtert, dass WordPress schon Informationen von der Seite in den Editor einfügt, auf der man sich befindet, wenn man das Bookmarklet aktiviert, bzw. das “Press This”-Lesezeichen angeklickt hat. Für einen reinen Textbeitrag wird als Titel der Titel der aktuell besuchten Website und als Text der verlinkte Titel der Seite automatisch eingetragen.

Bilder einfügen

Noch interessanter wird das Bookmarklet, wenn man Bilder von der aktuell besuchten Seite in seinen Artikel einfügen möchten. Dazu muss man auf den Button “Ein Bild einfügen” klicken (oben rechts über dem Editor) und WordPress zeigt einem dann automatisch eine Übersicht aller Bilder an, die sich auf der Seite befinden.

WordPress: Mit Press This Bilder einfügen

Abbildung 45: Mit Press This Bilder einfügen

Zum Einfügen eines Bildes klickt man einfach das gewünschte Bild an, gibt noch eine Beschreibung ein und wählt anschließend “Bild einfügen”. Zusätzlich dazu hat man auch die Möglichkeit, über den Link “Von URL hinzufügen +” eine externe Bildadresse einzugeben. Außerdem ist es möglich, das gewünschte Bild einfach per “Drag & Drop” bzw. “Klicken & Ziehen” in den Artikel einzufügen.

Achtung:
Bitte denken Sie daran, dass es Beschränkungen bei der Verwendung fremder Bilder gibt; Stichwort: Hotlinking und Urheberrecht. Das “Press This”-Bookmarklet lädt keine Bilder auf den eigenen Server hoch, sondern verlinkt diese lediglich!

Videos einfügen

Auf die gleiche Weise wie Bilder, werden auch Videos in neu erstellte Artikel eingefügt. Einfach auf den Button “Ein Video einbinden” klicken. Wenn man sich auf einer Seite befindet, die einen Einbettungscode für Videos beinhaltet (z. B. YouTube), wird oberhalb der Textbox der Embed-Code angezeigt. Diesen kann man mit einem Klick auf den Button “Video einfügen” in seinen Artikel einbinden.

Zitate einfügen

Möchte man von der besuchten Seite zitieren, so ist der einfachste Weg den gewünschten Textabschnitt zu markieren und dann das “Press This”-Lesezeichen anzuklicken. Der markierte Text wird dann automatisch in das Textfeld eingefügt, man muss ihn lediglich noch als Zitat kennzeichnen bzw. solchen formatieren.

Das veröffentlichte Zitat erscheint dann nach dem Publizieren auf der Website bzw. im Blog und man muss sich um eine Verlinkung zur Quelle o. Ä. keine Sorgen machen.

WordPress:  Mit Press This zitieren

Abbildung 46: Mit Press This zitieren

Selbstverständlich hat man auch die Möglichkeit einen Artikel zu Speichern, sodass er nicht direkt veröffentlicht wird. Man kann ihn dann zu einem späteren Zeitpunkt über das Menü “Artikel / Alle Artikel” oder das Modul “Aktuelle Entwürfe” auf dem Dashboard in WordPress aufrufen, überarbeiten und ggfs. veröffentlichen.

Über den Link oben rechts im “Press This”-Fenster (Name des eigenen Blogs) gelangt man übrigens genau dort hin. Zu seinem eigen Blog ;-)

2.8 QuickPress

Auch das Modul “QuickPress”, das sich auf dem Dashboard befindet kann genutzt werden um Artikel zu verfassen bzw. zu veröffentlichen.

WordPress: QuickPress

Abbildung 47: QuickPress

Auch hier finden Sie die essentiellen Bausteine, die Sie für das Verfassen eines Artikels benötigen:

  • Titelfel
  • Textfeld
  • Hochladen und Einfügen von Medien
  • Schlagwörter einfügen
  • Speichern, Verwerfen und Publizieren

Was fehlt ist ein “vollwertiger” Editor, d. h. Sie haben hier keinerlei Möglichkeit mit Hilfe von Buttons und/oder Quicktags ihren Text zu formatieren.

Auch eine Auswahl der Formatvorlage und der Kategorie ist nicht möglich. Ein so verfasster Artikel wird mit den Standardwerten veröffentlicht.

In der Praxis eignet sich dieses Modul eher dafür schnell einen Entwurf zu verfassen, den man zu einem späteren Zeitpunkt überarbeitet bevor man ihn dann veröffentlicht.

3. Einen Artikel bearbeiten

Einen bereits veröffentlichten Artikel können Sie auch später noch aufrufen, um evtl. Änderungen vorzunehmen. Das Publizieren-Modul zeigt dann den Zeitpunkt der Veröffentlichung an und gibt Ihnen den Button “Aktualisieren” anstatt “Publizieren” an.

WordPress: Ein bereits erschienener (publizierter) Artikel

Abbildung 48: Ein bereits erschienener (publizierter) Artikel

Bereits veröffentlichte Artikel erreichen Sie über das Menü: Artikel / Alle Artikel. Näheres dazu erfahren Sie auch im nächsten Abschnitt QuickEdit.

3.1 QuickEdit

Nahezu alle Einstellungen, die einen Artikel betreffen, können Sie im Nachhinein auch ändern, ohne den eigentlichen Artikel wieder zu öffnen. Begeben Sie sich dazu zum Menüpunkt: Artikel / Alle Artikel.

Wenn Sie nun mit der Maus über einen Artikel fahren, erscheinen die folgenden Links:

  • Bearbeiten: Hiermit gelangen Sie zum eigentlichen Artikel und können Änderungen inhaltlicher Art vornehmen.
  • QuickEdit: Klicken Sie diesen Link an, so öffnet sich ein Bearbeitungsfenster, das es Ihnen erlaubt, kleine Änderungen am Artikel schnell und unkompliziert vorzunehmen.
  • Papierkorb: Hiermit wird der Artikel in den Papierkorb verschoben.
  • Ansehen: Der Blogartikel wird Ihnen angezeigt.
WordPress: QuickEdit

Abbildung 49: QuickEdit

Wenn Sie den Link “QuickEdit” anklicken, öffnet sich der QuickEdit-Bereich des jeweiligen Artikels und Sie können verschiedene Angaben bearbeiten.

WordPress: Einen Artikel mit QuickEdit bearbeiten

Abbildung 50: Einen Artikel mit QuickEdit bearbeiten

Dazu zählen u. a. Titel, Titelform, Zeitpunkt der Veröffentlichung, Autor, Passwortschutz, Kategorie, Schlagwörter und die Frage ob Kommentare erlaubt sind.

WordPress: Mehrere Artikel mit QuickEdit bearbeiten

Abbildung 51: Mehrere Artikel mit QuickEdit bearbeiten

Um mehrere Artikel zu bearbeiten, wählt man die betreffenden Artikel mit einem Häkchen auf der Übersichtseite aus. Dann wählt man über der Liste aus dem Dropdownfeld die Option “Bearbeiten” und klickt dann auf den Button “Übernehmen”. Dadurch öffnet sich ein Feld, in dem die zu bearbeitenden bzw. ausgewählten Artikel aufgeführt sind.

Bei der Massenbearbeitung gibt es allerdings auch Abstriche, die man machen muss. So kann man zwar mehreren Artikeln gleichzeitig ein bestimmtes Schlagwort zuweisen, man kann dieses aber nicht wieder löschen. Zudem bekommt man bereits zugewiesene Schlagwörter nicht angezeigt. Das gleiche gilt auch für die Kategorie.

3.2 Artikel moderieren

Falls an der Website bzw. dem Blog, an dem Sie mitarbeiten mehreren Autoren arbeiten, kann es sein, dass Sie als Redakteur auch verantwortlich dafür sind die Artikel von Mitarbeitern zu genehmigen.

Mitarbeiter dürfen nämlich Artikel nur Verfassen und dann zur Revision vorlegen. Sie können selber keine Artikel publizieren.

Sie als Redakteur sehen solche Artikel dann in der Übersicht (Menü: Artikel / Alle Artikel), gekennzeichnet mit dem Vermerk “Offen”. Oder Sie rufen eine Liste der offenen Artikel über den dortigen Link “Ausstehend” auf.

Hinweis:
Der Link “Ausstehend” ist nur gelistet, wenn es auch offene Artikel gibt.

WordPress: Ein noch nicht freigegebener Artikel

Abbildung 52: Ein noch nicht freigegebener Artikel

Damit er publiziert wird, müssen Sie ihn entweder aufrufen, also bearbeiten und dann publizieren oder aber über das QuickEdit-Menü den Status des Artikels auf “Veröffentlicht” setzen.

3.3 Kommentare verwalten bzw. moderieren

Auch die Kommentarverwaltung könnte als Redakteur in Ihr Aufgabengebiet fallen. Hat ein Besucher einen Artikel kommentiert gibt es drei mögliche Szenarien:

  1. Der Kommentar wird veröffentlicht.
  2. Der Kommentar landet in der Warteschleife.
  3. Der Kommentar wird als Spam gekennzeichnet.

Der erste Fall (Der Kommentar wird veröffentlicht.) tritt ein, wenn ein Kommentar ohne Prüfung veröffentlicht wird. Ob und welche Prüfung stattfindet ist in den Einstellungen von WordPress und/oder genutzten Plugins festgelegt. Die Regeln dafür legt der Administrator einer Website fest.

In der Regel werden z. B. Kommentare direkt veröffentlicht, wenn der Kommentator zuvor schon mal einen genehmigten Kommentar abgegeben hat.

Im zweiten Fall (Der Kommentar landet in der Warteschleife.) müssen bzw. sollten Sie handeln, d. h. Sie müssen den Kommentar moderieren. Diese Kommentare werden in der Menüleiste mit ihrer Gesamtzahl angegeben. Sie sind sowohl im Modul “Letzte Kommentare” auf dem Dashboard wie auch in der Übersicht (Menü: Kommentare) gelb hinterlegt.

WordPress: Kommentare

Abbildung 53: Kommentare

Wenn Sie mit der Maus über solch einen Kommentar fahren, erscheinen die folgenden Links:

  • Genehmigen
  • Antworten
  • QuickEdit
  • Bearbeiten
  • Spam
  • Papierkorb

Die meisten dieser Funktionen haben Sie ja schon im Zusammenhang mit Artikeln kennengelernt. Neu sind hier die folgenden Punkte:

  • Genehmigen: Ein Kommentar wird genehmigt und erscheint im Frontend.
  • Antworten: Sie können den Kommentar direkt aus dem Backend heraus beantworten.
  • Spam: Der Kommentar wird als Spam gekennzeichnet – entspricht dem “Junk-Filter” in einem gängigen E-Mail-Programm.

Scheuen Sie sich grundsätzlich nicht davor Kommentare nicht zu veröffentlichen oder als Spam zu kennzeichnen. Denken Sie immer daran, dass Ihre Website keine frei verfügbare und kostenlose Plakatfläche für windige Werbemacher ist, sondern Ihre Präsentation des eigenen Unternehmens, der eigenen Person o. ä.

Finden Sie übrigens den Spam-Kommentar in der Abbildung 53: Kommentare?

Zusätzlich zum Dashboard und zur Übersichtseite der Kommentare, werden diese auch beim jeweiligen Artikel im Modul “Kommentare” angezeigt. Auch hier haben Sie die o. g. Möglichkeiten der Kommentar-Moderation.

4. Seiten anpassen

Grundsätzlich können Sie alle hier vorgestellten Seiten an Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.

Über den Button “Optionen einblenden”, der sich im Kopfbereich der Seiten befindet, können Sie einen Bereich aufklappen, der Ihnen die Möglichkeit gibt, Module ein- und ausblenden.

So können Sie nicht benötigte Module dauerhaft ausblenden. Sie können zudem alle Module über einen kleinen Pfeil, der sich in der rechten oberen Ecke befindet, wenn Sie mit der Maus über diesen Bereich eines Moduls fahren, minimieren.

WordPress: Optionen einblenden

Abbildung 54: Optionen einblenden

Zusätzlich können Sie alle Module per Drag & Drop (Klicken & Ziehen) frei positionieren. So haben Sie eine weitere Möglichkeit, sich die Oberfläche von WordPress nach Ihren eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Sie können auch bestimmen, mit wie vielen Spalten das Layout dargestellt werden soll.

Auf Seiten, die keine Module, sondern tabellarische Übersichten enthalten, z. B. können über die Optionen die einzelnen Spalten der Tabelle ein- bzw. ausgeblendet werden. Zudem können Sie hier bestimmen, wie viele Zeilen dargestellt werden sollen – also wie viele Einträge die dargestellte Liste pro Seite enthalten soll.

WordPress: Anzahl der Zeilen bzw. Artikel in der Tabelle festlegen

Abbildung 55: Anzahl der Zeilen bzw. Artikel in der Tabelle festlegen

Hiermit endet die Artikelserie Erstellen, Veröffentlichen, Moderieren mit WordPress 3.2 und ich bzw. wir hoffen, dass wir damit insbesondere Einsteigern die Arbeit mit WordPress bzw. das Erstellen und Veröffentlichen von Artikeln erleichtern konnten.

Beiträge verfassen 3/4

Nachdem es im ersten Teil der Serie um das Kennenlernen der Benutzeroberfläche im Bereich “Artikel erstellen” ging und dabei hauptsächlich den Editor war das Thema im zweiten Teil der Serie vornehmlich das Einfügen von Links und Bildern, inkl. dem Erstellen von Galerien. In diesem Teil nun soll es um die vielfältigen Module im Bereich “Beiträge verfassen” gehen. Mit ihnen kann man seinem Artikel Metainformationen hinzufügen, den Zeitpunkt der Publikation bestimmen und sogar Kommentare moderieren.

2.6 Metainformationen und Einstellungen (Module)

Bevor Sie den Artikel nun veröffentlichen bzw. publizieren, müssen Sie noch weitere (z. T. optionale) Einstellungen, die den Artikel betreffen, tätigen. Diese Einstellungsmöglichkeiten haben die WordPress-Entwickler in sogenannten Modulen untergebracht, die im Folgenden näher erläutert werden sollen.

2.6.1 Publizieren

Die wichtigsten Funktionen, die die eigentliche Veröffentlichung betreffen, sind im Modul “Publizieren” zu finden. Dieses Modul ist kontextsensitiv, d. h. es ändert sich, je nachdem, ob ein Artikel gerade neu geschrieben wird, ob er im Nachhinein geändert wird, wer ihn schreibt und wann er veröffentlicht werden soll.

WordPress-Modul: Publizieren

Abbildung 25: Das Modul “Publizieren”

Als Mitarbeiter sind Sie z. B. nicht befugt, einen Artikel direkt zu publizieren; Sie müssen ihn “Zur Revision vorlegen”. Im Folgenden wird allerdings der Vorgang der Veröffentlichung aus Sicht eines Redakteurs beschrieben.

Wie Sie in den oberen Abbildungen sehen können, gibt es zunächst einmal drei große Buttons, mit denen Sie den Artikel entweder “Speichern”, sich eine “Vorschau” anzeigen lassen oder ihn “Publizieren” können.

Speichern

Speichern Sie einen Artikel, so bleibt das Browserfenster mit Ihrem Artikel geöffnet, so dass Sie unmittelbar weiter arbeiten können. Dieser Button dient also auch dazu, während der Arbeit zwischenzuspeichern. Sie können einen Artikel aber auch für einen späteren Zeitpunkt als Entwurf speichern, um z. B. erst am nächsten Tag daran weiterzuarbeiten.

Um zu einem späteren Zeitpunkt einen Entwurf wieder aufzurufen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • das Modul auf dem Dashboard: Aktuelle Entwürfe
  • linke Navigationsleiste: Artikel / Alle Artikel

Wird ein bereits gespeicherter oder aber auch bereits veröffentlichter Artikel erneut zur Bearbeitung aufgerufen, so verändert sich auch das Publizieren-Modul dementsprechend.

Vorschau

Der Vorschau-Button zeigt wie der Artikel aussehen würde, wenn er veröffentlicht wird.

Publizieren

Mit diesem Button veröffentlichen Sie den Artikel.

Weitere Einstellungsmöglichkeiten

Im zentralen Bereich des Publizieren-Moduls befinden sich weitere Einstellungsmöglichkeiten.

Status

WordPress: Status ändern

Abbildung 26: Den Status ändern

Um den Status des Artikels zu ändern, klicken Sie auf den Link “Bearbeiten” und wählen dann aus dem Dropdown-Menü einen anderen Status. Bei einem Entwurf wäre das: “Ausstehender Review”. Wenn Sie diese Auswahl mit “OK” bestätigen, wird der Artikel nicht veröffentlicht, sondern “zur Revision vorgelegt”.

Sichtbarkeit

WordPress: Die Sichtbarkeit festlegen

Abbildung 27: Die Sichtbarkeit festlegen

Hinter dem Link “Bearbeiten” des Eintrags zur Sichtbarkeit können Sie einstellen, ob und für wen Ihr Artikel sichtbar ist.

  • Öffentlich: Der Artikel ist für alle Besucher sichtbar.
    • Diesen Artikel auf der Startseite halten: Der Artikel ist nicht in den normalen “Fluss eines Blogs” integriert. Werden aktuellere Artikel veröffentlicht, bleibt dieser Artikel trotzdem an oberster Stelle erhalten.
    • Passwortgeschützt: Sie können dem Artikel ein Passwort zuweisen, so dass der Artikel nur von Besuchern aufgerufen werden kann, die das Passwort kennen.
WordPress: Ein passwortgeschützter Artikel

Abbildung 28: Ein passwortgeschützter Artikel

  • Privat: Der Artikel kann nur von eingeloggten Administratoren und Redakteuren gesehen werden.
  • Sofort: Hinter dem Stichwort “Sofort” verbirgt sich der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Normalerweise wird der Artikel, den Sie publizieren, unmittelbar veröffentlicht.
WordPress: Den Zeitpunkt der Veröffentlichung bestimmen

Abbildung 29: Den Zeitpunkt der Veröffentlichung bestimmen

Durch eine Bearbeitung des Zeitpunktes können Sie einen Artikel aber auch in die Vergangenheit zurückdatieren oder sogar für die Veröffentlichung in der Zukunft vorsehen, d. h. er wird erst in der Zukunft für die Besucher sichtbar. Ändern Sie einfach das Datum und/oder die Uhrzeit.

Löschen

Sobald ein Artikel gespeichert (automatisch oder manuell) wurde, erscheint im Publizieren-Modul auch der Link “In den Papierkorb legen”. Hiermit können Sie den Artikel in den Papierkorb verschieben.

Den Papierkorb erreichen Sie über das Menü Artikel / Alle Artikel. Auf der Übersichtseite finden Sie Links zu allen veröffentlichten Artikel sowie zu Entwürfen und dem Papierkrob (falls vorhanden). Artikel werden im Papierkorb 30 Tage “aufbewahrt” bevor sie automatisch – aber dann endgültig – gelöscht werden.

WordPress: Artikeluebersicht

Abbildung 30: Artikelübersicht

Anmerkung:
Das Prinzip “Papierkorb” wurde mit der Version 2.9 eingeführt und steht für die Bereiche Artikel, Seiten und Kommentare zur Verfügung.

2.6.2 Weitere Module

Im Folgenden werden der Vollständigkeit halber alle verfügbaren Module beschrieben. Nicht alle Module werden jedoch für die redaktionelle Arbeit benötigt. Je nach WordPress-Installation ist auch nicht jede Funktionalität im Frontend implementiert.

Hinweis:
Nicht alle Module sind immer sichtbar. Z. T. ist es abhängig davon, ob ein Artikel bereits gespeichert wurde. Falls die WordPress-Installation Plugins enthält, ist es auch möglich, dass zusätzliche Module vorhanden sind. Welche Module eingeblendet werden, können Sie über die Optionen selbst festlegen. Wie das geht erfahren Sie im Abschnitt “Seiten anpassen”.

Formatvorlage

Je nach dem was für ein Theme (Design-Template) genutzt wird, stehen ihn mehr oder weniger (eventuell auch keine) Formatvorlagen zu. Sie bestimmen das Aussehen eines Artikels – hauptsächlich auf der Übersichtseite.

Das Standard-Theme verfügt neben der Standardvorlage noch über 6 zusätzliche Vorlagen.

WordPress: Eine Formatvorlage wählen

Abbildung 31: Eine Formatvorlage wählen

  • Kurzmitteilung: Die Formatvorlage Kurzmitteilung zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass bei einem Artikel der Titel auf der Übersichtseite nicht dargestellt wird.Sie eignet sich deswegen wirklich nur für kurze Mitteilungen.
  • Link: Mit der Formatvorlage Link kann man, wie bei der Kurzmitteilung auch einen Artikel verfassen, der in der Übersichtseite keinen Titel anzeigt, stattdessen aber den Hinweis LINK enthält.
  • Galerie:Wenn man einen Artikel erstellt, der als Formatvorlage Galerie zugewiesen bekommt, so unterscheidet sich dies erheblich von einem Standard-Artikel, der eine Galerie enthält. Auf der Übersichtseite wird nämlich nur das erste Bild der Galerie angezeigt mit einem Hinweis auf die Gesamtanzahl der enthaltenen Bilder. In einem Standard-Artikel würde direkt die komplette Galerie angezeigt. Erst in der Einzelansicht des Artikels bekommen Sie die komplette Galerie angezeigt.
  • Statusmitteilung: Die Statusmitteilung soll eine kurze personalisierte Mitteilung sein, deswegen erscheint hier auch der Gravatar des Autors – sofern einer vorhanden ist. Der Gravatar wird in der Einzelansicht des Artikels nicht mehr angezeigt.
  • Zitat: Die Formatvorlage Zitat unterscheidet sich außer durch den Hinweis QUOTE nicht von der Standard-Formatvorlage.
  • Bild: Wenn man einem Artikel die Formatvorlage Bild zuweist, so wird das Bild mit einem schwarzen Rahmen präsentiert und die Metainformationen zu dem Artikel etwas anders präsentiert.
Kategorien

In diesem Modul können Sie die Kategorie auswählen, in der Ihr Artikel erscheinen soll. Sie haben auch die Möglichkeit, mehrere Kategorien auszuwählen oder sich nur die am häufigsten genutzten anzeigen zu lassen. Gleichzeitig können Sie hier auch eine neue Kategorie erstellen. Neue Kategorien können sonst über den Menüpunkt Artikel / Kategorien eingefügt werden.

WordPress: Eine Kategorie auswählen

Abbildung 32: Eine Kategorie auswählen

Schlagwörter
WordPress: Schlagwörter hinzufügen

Abbildung 33: Schlagwörter hinzufügen

Hier können Sie Schlagwörter bzw. Tags eingeben und hinzufügen. Je nach Konfiguration des Blogs, in dem Ihre Artikel veröffentlicht werden, kann es sein, dass Besucher über die Schlagwörter nach Artikeln suchen können oder Artikel mit ähnlichen Schlagwörtern als Empfehlung für die Leser ausgegeben werden.

Mit dem Link “Wähle aus häufig genutzten Schlagwörtern” werden Ihnen die Schlagworte angezeigt, die Sie am häufigsten nutzen.

Hinweis:
Mehr zum Unterschied und zum Einsatz von Kategorien und Schlagwörtern können Sie im Artikel Kategorien und Schlagwörter richtig verstehen erfahren.

Artikelbild

Mit dem Artikelbild können Sie ein Bild festlegen, das dann auf der Einzelansicht des Artikels im Header angezeigt wird.

WordPress: Ein Artikelbild festlegen

Abbildung 34: Ein Artikelbild festlegen

Das Bild ist kein Teil des Artikels, aber mit diesem “verknüpft”.

Auszug
WordPress: Einen Auszug verfassen

Abbildung 35: Einen Auszug verfassen

In dem Modul “Auszug” können Sie eine kurze Zusammenfassung oder einen Anreißer (engl. Teaser) zu Ihrem Artikel verfassen.

Je nach Konfiguration können in einem Blog auf der Startseite Auszüge anstatt der vollständigen Artikel angezeigt werden, die dann mit den eigentlichen Artikeln verlinkt sind. Als Auszug wird dann entweder der hier verfasste Text oder automatisiert ein Auszug aus dem eigentlichen Artikel, der die ersten 55 Wörter enthält, angezeigt.

Trackbacks senden

Trackbacks sind spezielle Links zu anderen Artikeln im eigenen oder auch in anderen Blogs. Bezieht man sich in seinem Artikel auf einen anderen Artikel, so sendet man mit einer Verlinkung automatisch einen Pingback, sodass dieser Artikel/Blogbetreiber darüber informiert wird. Manche Systeme allerdings unterstützten Pingbacks nicht und daher muss man als Autor manuell Trackback-Links setzen um auch diese Systeme zu “benachrichtigen”. Der Track- bzw. Pingback taucht dann als Kommentar auf.

WordPress: Manuelle Trackback senden

Abbildung 36: Manuelle Trackback senden

In der Regel erkennen Blogs Pingbacks automatisch, so dass keine manuellen Trackbacks gesendet werden müssen.

Benutzerdefinierte Felder
WordPress: Benutzerdefinierte Felder

Abbildung 37: Benutzerdefinierte Felder

Die benutzerdefinierten Felder dienen dazu, dass Sie als Verfasser sog. Metadaten zum Artikel notieren können. Das könnte z. B. das momentane Wetter, ihre Laune oder ihr aktueller Lesestoff sein. Die Spezialfelder werden vor allen Dingen in privaten Blogs verwendet und sind nicht standardmäßig im Frontend implementiert.

Der Name des Feldes wäre z. B. “Wetter” und als Wert könnte man eingeben: “sonnig und heiß”. Am nächsten Tag bzw. beim nächsten Artikel wäre der Wert dann evtl. “regnerisch”.

Diskussion

Die Möglichkeit für Besucher zu Ihrem Artikel Kommentare zu hinterlassen oder Track- bzw. Pingbacks zu senden, können Sie hier – unabhängig von den globalen Einstellungen im Blog – festlegen. Die Auswahl hier kann jederzeit wieder geändert werden.

WordPress: Diskussionseinstellungen

Abbildung 38: Diskussionseinstellungen

Kommentare

Im Modul “Kommentare” werden alle Kommentare angezeigt, die für diesen Artikel abgegeben wurden. Sie können die Kommentare hier auch verwalten.

WordPress: Abgegebene Kommentare

Abbildung 39: Abgegebene Kommentare

Mehr zur Verwaltung von Kommentaren erfahren Sie später im Abschnitt “Kommentare verwalten bzw. moderieren”.

Titelform

Hier können Sie die Titelform Ihres Artikels bearbeiten, die sich automatisch aus dem Titel des Artikels ergibt.

WordPress: Die Titelform des Artikels

Abbildung 40: Die Titelform des Artikels

Falls die Permalinkstruktur in dem Blog, in dem Sie Ihre Artikel veröffentlichen, die Titel der Artikel enthält, wirkt sich eine Änderung der Titelform auch auf den Permalink aus.

Autor

In diesem Modul wird der Autor eines Artikels angezeigt. Er kann hier allerdings auch geändert werden. Klicken Sie dazu einfach auf den Pfeil und es öffnet sich eine Drop-Down-Liste mit den Namen aller Autoren.

WordPress: Den Autor eines Artikels auswählen

Abbildung 41: Den Autor eines Artikels auswählen

Revisionen
WordPress: Mehrere Versionen eines Artikels

Abbildung 42: Mehrere Versionen eines Artikels

In diesem Modul werden alle Versionen eines Artikels aufgelistet. Klickt man auf einen verlinkten Zeitpunkt, so wird einem diese Fassung angezeigt und man kann sie mit einer anderen vergleichen und auch wiederherstellen.

Im nächsten Teil der Serie geht es dann um das Bookmarklet Press This, QuickPress und Quick Edit sowie das Moderieren von Artikeln und Kommentaren. Außerdem wird gezeigt wie man die einzelnen Seiten im Backend an seine Bedürfnisse anpassen kann.

Links und Dateien einfügen 2/4

2.3 Links einfügen

Möchten Sie ein Wort oder einen Abschnitt Ihres Textes verlinken, so markieren Sie das Wort bzw. den Bereich und klicken dann auf den Button “Link einfügen/ändern” (Nr. 3 im HTML-Editor, Nr. 10 in der oberen Leiste des Visuellen Editors).

WordPress: Einen Link einfügen

Abbildung 6: Einen Link einfügen

Im sich daraufhin öffnenden Fenster müssen Sie die URL, bzw. die Ziel-Adresse des Links eingeben. Optional ist die Angabe nach einem Titel. Falls Sie möchten, dass der Link sich in einem neuen Fenster oder Tab öffnet, müssen Sie diese Option hier auswählen.

Hinweis:
Den “Titel” eines Links nennt man auch Tool-Tipp. Er erscheint wenn man mit der Maus über den Link fährt.

Zum Abschluss müssen Sie Ihre Angaben mit einem Klick auf den Button “Link hinzufügen” bestätigen.

WordPress: Ein Link im HTML-Editor

Abbildung 7: Ein Link im HTML-Editor

WordPress: Ein Link im Visuellen ditor

Abbildung 8: Ein Link im Visuellen ditor

2.3.1 Interne Verlinkung

Falls Ihr Link auf eine Seite oder einen Artikel verweisen soll, der von Ihnen selber stammt bzw. von ihrer eigenen Website, so können Sie auf den verlinkten Text “Oder verlinke auf bestehende Inhalte” klicken. Daraufhin erscheint eine Liste aller Artikel und Seiten.

Interne Verlinkung mit WordPress

Abbildung 9: Eine interne Verlinkung einfügen

Wählen Sie dann einfach das gewünschte Ziel aus, indem Sie es anklicken. Die notwendigen Angaben werden dann automatisch im oberen Teil des Fensters eingefügt.

WordPress: Interne Verlinkung auswählen

Abbildung 10: Auf bestehenden Inhalt verlinken

Auch hier müssen Sie Ihre Angabe am Schluss mit einem Klick auf den Button “Link hinzufügen” bestätigen.

Bei einer umfangreichen Website empfiehlt es sich die hier vorhandene Suchfunktion zu nutzen um den gewünschten Artikel oder die gewünschte Seite zu finden, auf die verlinkt werden soll.

2.3.2 Links bearbeiten

Wenn Sie einen Link im Nachhinein ändern möchten, dann hängt ihre Vorgehensweise davon ab, welchen Editor Sie nutzen.

Wenn Sie den HTML-Editor nutzen müssen Sie die Anpassungen im Code selber vornehmen. Arbeiten Sie aber im Visuellen Editor, so setzen Sie den Cursor “in” den verlinkten Bereich und klicken erneut auf den Button “Link einfügen/ändern”. Es öffnet sich wieder das Fenster mit den Angaben zum Link, die Sie nun aktualisieren können.

Möchten Sie den Link komplett entfernen müssen Sie den Cursor “in” den verlinkten Bereich setzen und dann den Button “Link entfernen” (Nr. 11 in der oberen Leiste des Visuellen Editors) anklicken.

2.4 Dateien einfügen

Für das Hinzufügen von Bildern und Dateien bietet WordPress eine Symbolleiste oberhalb des Editors, unabhängig davon welchen Sie nutzen.

WordPress: Dateien hochladen bzw. einfügen

Abbildung 11: Dateien hochladen bzw. einfügen

Zur Verfügung stehen Ihnen:

  1. Bild einfügen
  2. Video hinzufügen
  3. Audiodatei hinzufügen
  4. Sonstige Medien hinzufügen

Möchten Sie in Ihren Artikel Bilder oder Dateien einfügen, so wählen Sie aus der Menüleiste (unabhängig vom genutzten Editor) den passenden Eintrag aus.
Die dahinter liegenden Dialoge sind im Prinzip alle sehr ähnlich, so dass im Folgenden nur der Vorgang “Bild hinzufügen” erläutert wird.

2.4.1 Bild hinzufügen

Klicken Sie auf den Button “Bild einfügen”, um zum entsprechenden Dialog zu gelangen.

WordPress: Ein Bild einfügen

Abbildung 12: Ein Bild einfügen

Zunächst müssen Sie auswählen, wo das Bild “liegt”, das Sie einfügen möchten. WordPress bietet Ihnen drei Möglichkeiten an:

  1. Vom Computer: Das Bild befindet sich auf Ihrer lokalen Festplatte.
  2. Von URL: Das Bild ist auf einem Server bzw. im Web gespeichert.
  3. Mediathek: Das Bild wurde schon vorher bei einem anderen Artikel oder über die Mediathek in WordPress hochgeladen und muss nur noch in den Artikel eingefügt werden.
2.4.1.1 Vom Computer

Haben Sie ein Bild auf Ihrem Rechner gespeichert, das Sie in den Artikel einfügen möchten, so klicken Sie auf den Button “Dateien auswählen”. Es öffnet sich ein Windows-Fenster, in dem Sie die Datei auswählen. “Öffnen” Sie das Bild, um es in WordPress hochzuladen. Dieser Vorgang kann je nach Bildgröße ein paar Sekunden dauern.

Hinweis:
Unterstützt Ihr Browser kein Flash, so können Sie zum “Browserupload” wechseln.

Angaben zu einem hochgeladenen Bild in WordPress

Abbildung 13: Angaben zu einem hochgeladenen Bild

Nach dem Hochladen des Bildes bekommen Sie ein kleines Vorschaubild gezeigt, den Namen der Datei, die Sie hochgeladen haben, das Format der Datei (Dateityp) und den Zeitpunkt des Hochladens. Außerdem bekommen Sie die Größe des Bildes angezeigt.

Darunter müssen Sie einen “Titel” für das Bild eingeben. WordPress generiert diesen zwar automatisch, doch es empfiehlt sich oft, ihn anzupassen, damit er aussagekräftiger ist.

Im zweiten Feld “Beschreibung” geben Sie eine aussagekräftige Bezeichnung ein, denn dies ist der Inhalt des alt-Attributs, das erscheint, wenn das Bild nicht geladen werden kann.

Hinweis:
Je nach dem welche Version der deutschen Sprachdatei man nutzt, kann dieser Punkt auch Alternativtext heißen.

In der Zeile darunter können Sie eine “Beschriftung” eingeben. Diese wird als Bildunterschrift, die sog. “Caption” verwendet.

Die “Beschreibung”, die Sie im vierten Feld einfügen können, ist sichtbar, wenn das Bild Teil einer Galerie ist.

Soll das Bild verlinkt werden, so müssen Sie unter dem Punkt “URL” angeben, wohin diese Verlinkung führen soll. Sie können per Klick auf den Button “Datei-URL” die Verlinkung auf die Originaldatei oder mit dem Button “Artikel-URL” eine Verlinkung auf den Artikel einfügen. Sie können aber auch manuell einen eigenen Link einfügen.

Anschließend müssen Sie festlegen, wie das Bild in den Artikel eingebunden werden soll. Dabei geht es um die Ausrichtung und die Größe des Vorschaubildes. Wählen Sie die gewünschten Einstellungen und klicken Sie zum Abschluss auf den Button “In Artikel einfügen”.

Hinweis:
Auf die Funktion Als Artikelbild nutzen wird an späterer Stelle noch eingegangen.

Bild bearbeiten
In dem Fenster, das in Abbildung 13: Angaben zu einem hochgeladenen Bild dargestellt ist, finden Sie außerdem unterhalb des Vorschaubildes den Button “Bild bearbeiten”. Dieser führt Sie zu einer Arbeitsoberfläche, die es Ihnen ermöglicht Ihr hochgeladenes Bild rudimentär zu bearbeiten.

Bild bearbeiten mit der internen WordPress-Funktion

Abbildung 14: Bild bearbeiten mit der internen WordPress-Funktion

Sie können Ihr Bild hier beschneiden, drehen, spiegeln oder skalieren.

In den meisten Fällen empfiehlt es sich jedoch Bilder vor dem Hochladen mit einem Desktop-Bildbearbeitungsprogramm zu bearbeiten.

Hinweis:
Mehr über den sinnvollen Einsatz der Bildbearbeitungsfunktion von WordPress erfahren Sie in dem Artikel Die Bildbearbeitungsfunktion von WordPress sinnvoll nutzen.

2.4.1.2 Von URL
WordPress: Bild von einer URL einfügen

Abbildung 15: Bild von einer URL einfügen

Soll ein Bild eingefügt werden, das schon auf einem Server liegt, so wählen Sie den Punkt “Von URL” und es öffnet sich das Fenster aus Abbildung 15: Bild von einer URL einfügen.

Hier müssen Sie Angaben über die Herkunft des Bildes machen (“Bild-URL”), einen Bildtitel angeben und optional eine Beschreibung sowie eine Bildbeschreibung angeben. Sie können die Ausrichtung des Bildes bestimmen und ob es verlinkt werden soll.

Achtung:
Lassen Sie bitte Vorsicht walten, wenn Sie fremde Grafiken und Dateien einbinden, die auf anderen Servern liegen. So etwas nennt man Hotlinking und wird von den meisten Webmastern nicht gern gesehen. Wenn Sie ein Bild hotlinken, erscheint es in Ihrem Artikel. Sie haben einen zusätzlichen Inhalt, aber der Aufruf des Bildes passiert auf dem Server des anderen Webmasters. Er hat dadurch mehr Datendurchsatz auf seinem Server und je nachdem, wie oft ein Bild aufgerufen wird, hat er auch zusätzliche Kosten und der Server wird durch die zusätzlichen Anfragen belastet.
Hotlinken sollten Sie daher nur, wenn die Dateien auf ihrem Webspace liegen oder der Webmaster ihnen erlaubt hat, auf seine Bilder zu hotlinken. Manche Video- (z. B. YouTube) und Bild-Dienste (Flickr) erlauben explizit das Hotlinken der Dateien, die auf ihren Servern liegen. Ein weiterer Aspekt sind die rechtlichen Folgen. Nur weil ein Bild auf einer Website eingebunden ist, heißt das noch lange nicht, dass ein anderer Webmaster dieses Bild nutzen darf. Indem Sie ein Bild hotlinken, machen Sie es zum eigenen Inhalt und da die meisten Bilder im Internet urheberrechtlich geschützt sind, könnte das für Sie unangenehme Konsequenzen haben. In diese Falle tappen leider auch sehr erfahrene Webmaster.

2.4.1.3 Mediathek

Möchten Sie ein Bild in Ihren Artikel einfügen, das bereits in WordPress hochgeladen wurde (Menüpunkt: “Mediathek / Datei hinzufügen”), so wählen Sie die Option “Mediathek”. Hier erhalten Sie eine Übersicht über die verfügbaren Bilder.

WordPress: Bild aus der Mediathek hochladen

Abbildung 16: Bild aus der Mediathek hochladen

Um ein Bild aus der Mediathek einzufügen, klicken Sie auf den Link “Anzeigen”. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, das dem von der Abbildung 13: Angaben zu einem hochgeladenen Bild entspricht. Überarbeiten Sie dort evtl. die Angaben und fügen Sie das Bild dann mit einem Klick auf den Button “In Artikel einfügen” ein.

Haben Sie ein Bild in Ihren Artikel eingefügt, so wird es entweder im Code angezeigt (HTML-Editor) oder wirklich so, wie es auch später für den Besucher des Blogs sichtbar ist (Visueller Editor).

WordPress: Bild im HTML-Editor

Abbildung 17: Bild im HTML-Editor

WordPress: Bild im Visuellen Editor

Abbildung 18: Bild im Visuellen Editor

2.4.2 Bilder bearbeiten

Sowohl im HTML-Editor wie auch im Visuellen Editor haben Sie nach dem Einfügen immer noch die Möglichkeit die Größe und die Positionierung des Bildes nachträglich zu ändern.

Im HTML-Editor geschieht dies über einen Eingriff im Code. So könnten Sie z. B. die Ausrichtung des Bild durch eine einfache Änderung im Code verändern:

 

Das Backend von WordPress
Listing 1: Code für ein zentriert eingefügtes Bild

 

Das Backend von WordPress
Listing 2: Code für ein linksbündig eingefügtes Bild

Möchten Sie eine Änderung der Positionierung im Visuellen Editor vornehmen, so müssen Sie mit der Maus das Bild anklicken (es aktivieren) und dann auf das erscheinende Symbol “Bild bearbeiten” klicken.

WordPress: Bild im Visuellen Editor bearbeiten

Abbildung 19: Bild im Visuellen Editor bearbeiten

Daraufhin öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie das Bild bearbeiten können.

WordPress: Eingefügtes Bild im Nachhinein bearbeiten

Abbildung 20: Eingefügtes Bild im Nachhinein bearbeiten

Hier können Sie nun neben der Größe und der Ausrichtung auch den Titel, die Beschreibung, die Beschriftung und die Verlinkung ändern.

Auf dem Reiter “Erweiterte Einstellungen” haben Sie noch weitere Möglichkeiten, um die Präsentation bzw. die Darstellung Ihres Bilds zu beeinflussen.

WordPress: Erweiterte Möglichkeiten zum Bearbeiten eines bereits eingefügten Bildes

Abbildung 21: Erweiterte Möglichkeiten zum Bearbeiten eines bereits eingefügten Bildes

Das aktivierte Bild können Sie mit den Anfassern zudem in der Größe ändern oder aber auch löschen ohne in den Bearbeitungsmodus zu wechseln.

Löschen Sie den Code (HTML-Editor) oder das Bild (Visueller Editor) so wird nur die Verankerung im Artikel gelöscht. Das Bild selber bleibt erhalten und kann über die Mediathek erneut eingefügt werden.

2.4.3 Bilder und Videos mit oEmbed einfügen

Wurde bei den Einstellungen der WordPress-Installation die Automatische Einbettungen aktiviert belassen (Standardeinstellung), dann können Sie Bilder und Videos auch einfügen, indem Sie lediglich die URL des betreffenden Bildes oder Videos einfügen.

Voraussetzung dafür ist, dass der Dienst, bei dem das Bild oder das Video präsentiert wird, oEmbed unterstütz.

Web-Hinweis:
Mehr zu oEmbed können Sie auf der Website oembed.com erfahren.

Unterstützt wird oEmbed z. B. von Flickr und YouTube. Möchten Sie also ein YouTube-Video in einen Artikel einbinde, genügt es die URL des Videos einzufügen – unabhängig davon welchen Editor sie nutzen.

In WordPress ein Video mit oEmbed einfügen

Abbildung 22: Ein Video mit oEmbed einfügen

2.4.4 Galerien erstellen

Möchten Sie in einen Artikel mehrere Bilder in einer Galerie – also zusammenhängend – einfügen, so müssen Sie die gewünschten Bilder zuerst in WordPress hochladen und mit den gewünschten Angaben versehen (Titel, Beschreibung etc.) ohne sie in den Artikel einzufügen. Daraufhin wird Ihnen in der Übersicht der neue Link “Galerie (n)” angezeigt.

Eine Galerie in WordPress einfügen

Abbildung 23: Eine Galerie einfügen

Hier können Sie zunächst die Reihenfolge der Bilder festlegen. Dies geht am einfachsten per Drag & Drop bzw. Klicken & Ziehen. Sortieren Sie Ihre Bilder einfach, indem Sie sie an ihre gewünschten Plätze ziehen.

Nun können Sie entscheiden, womit die einzelnen Vorschau- bzw. Miniaturbilder verknüpft bzw. verlinkt sein sollen. “Bilddatei” bedeutet, dass die Bilder, wie bei Vorschaubildern üblich, mit ihrem eigenen Original verlinkt sind. Die Option “Anhang-Seite” öffnet eine Galerieseite, auf der auch die Beschreibung des Bildes, die Sie evtl. eingefügt haben, sichtbar ist sowie das folgende und das vorangehende Bild in der Galerie.

Die Sortierung der Bilder können Sie frei bestimmen. “Menüreihenfolge” in Verbindung mit “Aufsteigend” bedeutet hierbei, dass das in der Liste unterste Bild als erstes gezeigt wird. Sie können aber auch eine Sortierung nach “Titel” oder “Datum/Zeit” oder “Zufällig” wählen.

Die Galerie kann zudem mit einer unterschiedlichen Anzahl von Spalten dargestellt werden. Sie können zwischen 1 bis 9 Spalten wählen.

Haben Sie alle Einstellungen getätigt, müssen Sie auf den Button “Galerie einfügen” klicken, um sie in Ihren Artikel einzufügen.

Anmerkung:
Die Galerie wird im Editor nur symbolisch dargestellt und nicht mit ihren einzelnen Bildern. Diese sind erst im eigentlichen Artikel zu sehen.

2.4.4.1 Mehrere Galerien

Falls Sie mehrere Galerien in einem Artikel einfügen möchten, geht dies nur unter zu Hilfenahme von Code.

 

oder

 

Die Zahlen stehen dabei für die ID des jeweiligen Bildes. Diese erscheint in der Statusleiste des Browsers, wenn man in der Medienübersicht mit der Maus über das entsprechende Bild fährt. Man lädt also, wie gehabt alle Bilder hoch und ergänzt dann den Code

mit den entsprechenden IDs der gewünschten oder nicht gewünschten Bilder.

Web-Hinweis:
Mehr zum Thema Galerien und WordPress erfahren Sie auch auf unserer Website zum WordPress-Buch.

2.5 Im Vollbilmodus arbeiten

Sowohl mit dem Visuellen wie auch mit dem HTML-Editor können Sie in den Vollbildschirm-Modus wechseln.

Hier finden Sie eine Oberfläche vor, die Ihnen das Konzentrieren auf das Wesentliche, also auf den Inhalt Ihres Textes, erleichtern soll. Dafür werden alle nicht benötigten Elemente ausgeblendet. Wenn Sie auch auf den Einsatz der Maus verzichten bzw. diese nicht bewegen reduziert sich der Inhalt Ihres Bildschirmes auf nichts anderes als auf den Text, den sie gerade verfassen.

Der Vollbildmodus bei WordPress

Abbildung 24: Vollbildmodus

So.

Das war eine ganze Menge und im nächsten Teil wird es dann um die einzelnen Module im Bereich der Artikelerfassung gehen und was sie einem für Möglichkeiten eröffnen.

Einen Beitrag erstellen und veröffentlichen 1/4

1. Benutzergruppen in WordPress – die Schnellübersicht

Das Redaktionssystem WordPress unterscheidet (in der Standard-Installation) fünf Benutzergruppen. In aufsteigender Reihenfolge sind dies die folgenden:

Während der Abonnent sich lediglich anmelden und sein eigenes Profil verwalten kann, hat er keinerlei inhaltlichen Einfluss auf den Blog. In manchen Blogs muss man jedoch Abonnent sein, um Artikel kommentieren zu können.

Der Mitarbeiter kann lediglich Artikel verfassen, diese aber nicht veröffentlichen.

Der Autor ist ein selbständiger Mitarbeiter, der eigene Artikel (inklusive Bild-, Audio- und Videomaterial) verfassen und veröffentlichen kann. Kommentare, die seine eigenen Artikel betreffen, kann er moderieren. Er nimmt somit eine wichtige Rolle bei der Beisteuerung von Inhalten wahr, ist aber kein Mitglied des administrativen Teams von Administrator und Redakteur.

Der Redakteur ist der Stellvertreter des Administrators und hat somit sehr umfangreiche Rechte. Er kann Artikel und Seiten verfassen und veröffentlichen. Er kann die Artikel von Mitarbeitern veröffentlichen und auch die Artikel von Autoren verändern.

Der Administrator eines WordPress-Blogs kann alles, was auch Redakteure können. Zusätzlich dazu ist er der einzige, der das Aussehen und die Funktionalität des Blogs (Design bzw. Themes, Plugins, Einstellungen etc.) beeinflussen kann.

Diese Kurz-Dokumentation zeigt Ihnen, wie Sie als Redakteur einen Artikel verfassen bzw. veröffentlichen können.

Außerdem erfahren Sie einige Tipps und Abkürzungen zum komfortablen Erstellen und Bearbeiten von Artikeln sowie Hinweise zum Umgang mit Kommentaren.

2. Einen Beitrag erstellen und veröffentlichen

Um einen Beitrag in WordPress zu verfassen, müssen Sie sich auf die Unterseite “Neuen Artikel erstellen” (links in der Navigation: Artikel / Erstellen) begeben.

WordPress: Das Dashboard

Abbildung 1: Das Dashboard von WordPress

Auf beiden Wegen gelangen Sie in den Unterbereich Neuen Artikel erstellen. Hier liegt an zentraler Stelle der sogenannte Editor. Hier werden die Artikel verfasst und formatiert. Sie können den Editor entweder im WYSIWYG- oder im HTML-Modus verwenden.

Hinweis:
Falls Sie in Ihrem Profil die Option aktiviert haben, dass die Adminleiste auch im Administrationsbereich bzw. Backend angezeigt wird, können Sie natürlich auch über den dortigen Menüpunkt “Hinzufügen / Artikel” zur Unterseite “Neuen Artikel erstellen” begeben.

Sie können zwischen den beiden Modi (Visuell, bzw. WYSIWYG und HTML) wechseln, indem Sie auf den jeweiligen Reiter oben rechts am Rand des Editors klicken.

WordPress: der Editor

Abbildung 2: Der WordPress-Editor

Erläuterung:
Die Abkürzung “WYSIWYG” steht für “What You See Is What You Get” und bedeutet, dass Sie im Editor den Artikel (fast) genau so sehen, wie er auch später nach der Veröffentlichung aussieht. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem “visuellen Editor”, im Gegensatz zu einem Code-Editor.

Welchen Editor Sie nutzen hängt alleinig von Ihren Vorlieben ab. Wenn Sie über Vorkenntnisse im Bereich HTML verfügen, empfiehlt es sich den HTML-Editor zu nutzen, da Sie hier eine wesentlich bessere weil genauere Möglichkeit haben Ihren Text zu formatieren.

Wenn Sie unten rechts in der Ecke des Editors (egal ob im Visuellen oder HTML-Modus) mit der Maus über die angedeuteten Ecken ûû fahren, ändert sich der Cursor, so dass Sie das Textfeld vergrößern oder verkleinern können.

2.1 Arbeiten mit dem HTML-Editor

Zunächst einmal sollten Sie folgendes über die Arbeit mit dem HTML-Editor wissen:

Der Editor erzeugt automatisch einen Zeilenumbruch (<br />), wenn man die Enter-Taste einmal drückt.

Wenn man nach einem Satz die Enter-Taste zwei Mal drückt, erzeugt der Texteditor in der (X)HTML-Ausgabe einen richtigen Absatz (<p></p>).

Das ist aus zwei Gründen wichtig: Zum einen wird das Absatzelement semantisch richtig eingesetzt (Stichwort: Webstandards) und zum anderen hat man dadurch einen zusätzlichen “Ansprechpunkt” (Selektor), an dem man eigene CSS-Regeln ansetzen könnte.

1.1.1 Text formatieren

Wenn Sie nun einen Text in den Editor eingeben stehen Ihnen standardmäßig die folgenden Formatierungsmöglichkeiten bzw. HTML-Tags  in der sog. Quicktag-Leiste zur Verfügung:

WordPress: die Quicktag-Leiste

Abbildung 3: Die Quicktag-Leiste des HTML-Editors

  1. b (steht für engl. bold) = Der mit diesem Tag ausgezeichnete Abschnitt wird fett formatiert.
  2. i (engl. italic) = Der hiermit ausgezeichnete Abschnitt wird als wichtig hervorgehoben bzw. kursiv formatiert.
  3. link = Hiermit fügt man einen Link ein.
  4. b-quote = Hiermit wird ein Abschnitt als Zitat ausgezeichnet.
  5. del (delete) = überholten bzw. alten Inhalt kennzeichnen
  6. ins (insert) = neuen bzw. aktuellen Inhalt kennzeichnen (Gegenstück zu del)
  7. img (image) = Hiermit kann man ein Bild (image) einfügen.
  8. ul (unnumbered list) = eine Aufzählungsliste einleiten
  9. ol (ordered list) = eine nummerierte Liste einleiten
  10. li (list) = einen Listenpunkt innerhalb einer Aufzählungs- oder einer nummerierten Liste einfügen
  11. code = ein Code-Beispiel kennzeichnen
  12. more = Der “weiterlesen…”-Link trennt den Text in eine Einleitung (engl. Teaser) und den Rest.
  13. nachschlagen = Standardmäßig wird www.answers.com geöffnet, um nach einem Wort zu suchen.
  14. Tags schließen = alle offenen Tags werden geschlossen
  15. fullscreen = öffnet den Editor im Vollbildmodus

Generell gilt, dass Sie zwei Möglichkeiten haben, die Tags einzufügen:

Entweder Sie klicken den gewünschten Tag an, z. B. b, es erscheint der öffnende Tag <strong>, Sie schreiben Ihren Text und schließen den Tag mit einem erneuten Klick auf das b oder auf den Button “Tags schließen”. Es erscheint nun der schließende Tag </strong>.

Oder Sie markieren einen Textabschnitt oder ein Wort und klicken dann den gewünschten Button an, z. B. b. Der öffnende und der schließende Tag werden dann automatisch vor und hinter dem markierten Bereich eingefügt. Beide Varianten führen zu folgendem Ergebnis:

<strong>Dieser Abschnitt ist sehr wichtig.</strong>
Tastaturkürzel

Mit Tastaturbelegungen arbeitet mittlerweile fast jeder. Am häufigsten genutzt wird wahrscheinlich Strg+C (kopieren) und Stg+V (einfügen), gerne natürlich auch Strg+Z (rückgängig).

Auch der Editor von Worddpress erlaubt einem das Arbeiten mit Tastaturkürzeln. Aufpassen muss man lediglich, weil es unterschiedliche Tastaturkürzel gibt, abhängig davon welchen Editor man nutzt. Außerdem decken die Tastaturkürzel unterschiedliche Sachen ab.

englischTastaturkürzeldeutsch
Bold Alt+SHIFT+b fett
Italics Alt+SHIFT+i kursiv
Del (strikethrough) Alt+SHIFT+d durchgestrichen
Ins (insert date/time) Alt+SHIFT+s eingefügt
Link Alt+SHIFT+a Link
Insert img URL ALT-SHIFT-m Bild einfügen
Blockquote Alt+SHIFT+q Zitat
Code Alt+SHIFT+c Code
Read More Alt+SHIFT+t Mehr
Unordered List (ul) Alt+SHIFT+u Unsortierte Liste
Ordered List (ol) Alt+SHIFT+o Sortierte Liste List
Item (li) Alt+SHIFT+l Listeneintrag

Tabelle 1: Tastaturkürzel im HTML-Editor

2.2 Arbeiten mit dem Visuellen Editor

Das Verhalten des Visuellen Editors ist in Bezug auf die Zeilenumbrüche etwas anders als in der HTML-Ansicht.

Hier genügt es einmal die Enter-Taste zu betätigen um einen Absatz (<p></p>) zu generieren. Möchte man einen Zeilenumbruch generieren, dann muss man – so wie in Word – die Tastenkombination Shift + Enter drücken.

1.2.1 Text formatieren

Der Text in der Textbox des Visuellen Editors kann mit den Buttons, die sich im oberen Bereich der Textbox befinden, formatiert werden. Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen dabei zur Verfügung:

WordPress:

Abbildung 4: Formatierungsleiste (obere Reihe)

  1. Der entsprechende Abschnitt wird als sehr wichtig hervorgehoben bzw. fett formatiert.
  2. Der entsprechende Abschnitt wird als wichtig hervorgehoben bzw. kursiv formatiert.
  3. Der entsprechende Abschnitt wird durchgestrichen.
  4. Der entsprechende Abschnitt stellt eine Aufzählungsliste dar.
  5. Der entsprechende Abschnitt stellt eine nummerierte Liste dar.
  6. Der entsprechende Abschnitt wird als Zitat gekennzeichnet.
  7. Linksbündiger Absatz.
  8. Zentrierter Absatz.
  9. Dieser Absatz wird rechtsbündig.
  10. Einen Link einfügen/ändern.
  11. Einen Link entfernen.
  12. Der “weiterlesen…”-Link. Trennt den Text in eine Einleitung (engl. Teaser) und den Rest.
  13. Die Rechtschreibprüfung. (Über das Dropdown-Feld können Sie die Sprache einstellen.)
  14. Mit diesem Button de-/aktivieren Sie den Vollbildmodus des Editors.
  15. Der letzte Button erweitert die Formatierungsleiste des visuellen Editors, wie man schön in der nächsten Abbildung sehen kann.

Abbildung 5: Formatierungsleiste (untere Reihe)

  1. In der Auswahlliste mit dem Namen “Absatz” befinden sich neun Auswahlmöglichkeiten, mit denen Sie den Inhalt kennzeichnen können: Absatz, Überschriften etc.
  2. Dieser Textabschnitt wird unterstrichen. Sie sollten allerdings auf diese Auszeichnung/Formatierung verzichten, da im Web ein unterstrichener Text einen Link symbolisiert. Der Nutzer ist dann evtl. irritiert, wenn manche “Links” anklickbar sind und manche wiederum nicht.
  3. Der entsprechende Textabschnitt bekommt einen Blocksatz. Denken Sie bitte daran, dass es im Web bzw. (X)HTML und CSS keine Silbentrennung gibt und der Blocksatz durch vergrößerte Leerzeichen simuliert wird. Dies kann zu unschönen Lücken im Text führen.
  4. Mit diesem Knopf bestimmen Sie die Textfarbe.
  5. Einen unformatierten Text einfügen. Hier werden die Formatierungen aus der ursprünglichen Quelle nicht übernommen. Sehr wichtig, wenn Sie Texte aus einer Textverarbeitung (z.B. Word oder OpenOffice), aber nicht deren Formatierung aus dem Programm übernehmen möchten. Dies entspricht der Funktion “unformatierten Text einfügen” aus MS Word.
  6. Bei dem Knopf mit dem Word-Symbol handelt es sich um die Möglichkeit einen Text inkl. seiner Formatierungen aus der ursprünglichen Anwendung einzufügen. Hierbei werden die Formatierungen übernommen, soweit dies mit (X)HTML und CSS möglich ist.
  7. Unter dem Knopf mit dem Radiergummi-Symbol verbirgt sich eine Funktion, die Formatierungen für einen Textabschnitt nachträglich entfernt.
  8. Hinter dem Button mit dem Omegasymbol verbirgt sich eine sehr hilfreiche Funktion. Hier haben Sie die Möglichkeit, ganz einfach und komfortabel Sonderzeichen einzufügen.
  9. Einzug zurück.
  10. Einzug vor.
  11. Ein Bearbeitungsschritt zurück.
  12. Ein Schritt in der Bearbeitung vor.
  13. Die Hilfe.

Die Funktionen der einzelnen Buttons sind selbsterklärend und die Symbole entsprechen denen aus gängigen Textverarbeitungs- oder E-Mail-Programmen (erweiterte Ansicht) bzw. anderen CMS.

Fähigkeiten des Editors, die einer Erklärung bedürfen – wie z. B. Links und Dateien einfügen – werden im Folgenden näher erläutert. Sie gelten sowohl für das Arbeiten mit dem HTML- wie auch mit dem Visuellen Editor.

Tastaturkürzel

Auch während der Arbeit mit dem Visuellen Editor können Sie auf Tastaturkürzel zurückgreifen. Aber Achtung, diese sind nicht identisch mit denen des HTML-Editors.

englisch Tastaturkürzel deutsch
Advanced Editor Alt+SHIFT+z Werkzeugleiste ein/aus
Align Left Alt+SHIFT+l linksbündig
Align Center Alt+SHIFT+c zentriert
Align Right Alt+SHIFT+r rechtsbündig
H1 Header STRG+1 Überschrift 1
H2 Header STRG+2 Überschrift 2
H3 Header STRG+3 Überschrift 3
H4 Header STRG+4 Überschrift 4
H5 Header STRG+5 Überschrift 5
H6 Header STRG+6 Überschrift 6
Paragraph STRG+7 Absatz
Format STRG+8 Format
Address STRG+9 Adresse

Tabelle 2: Tastaturkürzel im Visuellen Editor

Zwischen den Editoren (HTML und Visuell) kann man übrigens mit den Tastenkombination Alt+Shift+e hin und her schalten.

Im nächsten Teil, der in ein paar Tagen erscheinen wird wird es unter anderem darum gehen wie man Links und Dateien einfügt, dem Vollbildmodus und einigem mehr.

geschichtliche Daten zwischen 793 bis 1066 n. Chr.:

geschichtliche Daten zwischen 793 bis 1066 n. Chr.:

 

793 Das Kloster von Lindisfarne wird am 8. Juni durch Wikinger geplündert
808 König Göttrik von Dänemark zerstört die slawische Stadt Rerik und lässt die dort ansässigen Kaufleute nach Haithabu umsiedeln
810 Ermordung Göttriks
813 Dänische königliche Expedition nach Vestvold in Südnorwegen, um die dänische Oberherrschaft wiederherzustellen
814  Harald Klak, vertriebener königlicher Thronanwärter in Dänemark, steht im Dienst des Frankenkaisers Ludwig des Frommen
823/24 Ebo, Erzbischof von Reims, besucht Dänemark um es zu christianisieren
um 825 Beginn der dänischen Münzprägung in Haithabu
826  Harald Klak wird in Mainz getauft und mit dem Missionar Ansgar in dessen Gefolgschaft nach Dänemark geschickt
829-31 Erste Missionsreise Ansgars zu den Svear nach Birka
834-37  Jährliche Wikingerangriffe auf Dorestad in Friesland
840  Verstärkte Präsenz der Wikinger in Irland
841 Lothar, Kaiser der Franken, überlässt Harald Klak Walcheren, eine Insel nahe der Rheinmündung
843 Erste überlieferte Überwinterung der dänischen Wikinger im Frankenreich
844 Wikinger dringen bis Sevilla vor
845 Plünderung von Hamburg und Paris. Umsiedlung von Ansgars Erzbistum von Hamburg nach Bremen. Die Franken bezahlen das erste Danegeld
850 Ansgar errichtete mit königlicher Erlaubnis Kirchen in Haithabu und Ribe
852-54 Ansgars zweite Missionsreise nach Birka
856-57  Paris wird von den Wikingern geplündert; 861 erneut
862  Köln wird geplündert
863 Xanten wird geplündert
865 Bischof Ansgar stirbt, Rimbert wird sein Nachfolger im Erzbistum Hamburg
866-67 Die Wikinger erobern York
876-79 Wikinger lassen sich dauerhaft in England nieder
878-88 Das große Heer zerstört Teile der Frankenreiches
881 Aachen, Köln, Bonn, Mainz, Worms, Metz werden geplündert
882 Trier wird geplündert. Vereinigung der Warägerreiche von Nowgorod und Kiew zum Kiewer Großreich der Rus
885-86 Belagerung von Paris. Beginn der dänischen Münzprägung in England
886 Alfred der Große erobert London von den Wikingern zurück
891 Die Olaf-Dynastie in Dänemark. Schlacht bei Hafrsfjord und gleichzeitiger Versuch Harald Schönhaars Norwegen zu vereinen
911 Gründung der Normandie durch den Wikingerhäuptling Rollo
um 920 Die Dänen in England unterwerfen sich Edward dem Älteren (912-20)
930 Die Wikinger werden aus der Bretagne vertrieben
934 Der deutsche König Heinrich I. besiegt den dänischen König Chnuba bei Haithabu
936 Erzbischof Unni von Hamburg-Bremen stirbt in Birka
940-58 Gorm der Alte, König in Dänemark
948 Bischöfe werden in die Städte Haithabu, Ribe und Århus berufen
950 Befestigung von Haithabu, Ribe und Århus
958 Gorm der Alte, König von Dänemark wird in Jelling beigesetzt. Sein Sohn Harald Blauzahn (958-987) wird König in Dänemark
960-62 Harald Blauzahn stellt die dänische Herrschaft in Norwegen wieder her
965 Harald Blauzahn wird getauft und christianisiert Dänemark
968 Wiederbefestigung des Danewerks bei Haithabu durch Harald Blauzahn
974 Die Dänen werden von Kaiser Otto II. geschlagen und das Danewerk erobert
um 980 Errichtung der dänischen Ringburgen von Trelleborg, Fyrkat, Aggersborg und Nonnebakken
983 Harald Blauzahn erobert dänisches Grenzgebiet zurück
um 985 Erik der Rote siedelt in Grönland
987

Tod König Harald Blauzahns und Beisetzung in Roskilde. Die in Hamburg geweihten Bischöfe werden aus Dänemark vertrieben.

Der Sohn von Harald Blauzahn, Sven Gabelbart (987-1014) wird neuer König in Dänemark

991  Erste Entrichtung von „Danegeld“ in England an die Wikinger
1013 Eroberung Englands durch Sven Gabelbart
1014  Tod Sven Gabelbarts. Sein ältester Sohn, Knud der Große, folgt ihm auf den dänischen Thron
1016 Eroberung Englands durch Knut den Großen (1018-1035)
1035 Tod Knut des Großen, sein Nachfolger in Dänemark wird Hardaknut (1035-42), in Norwegen Magnus der Gute (1035-47)
1042 Magnus der Gute vereinigt erneut Dänemark und Norwegen
1043 Magnus schlägt die Slawen in der Nähe von Haithabu
1047 Auf Magnus den Guten folgt in Dänemark Sven Estridsen (1047-74) und in Norwegen Harald Hardrade (1047-66)
1050 Zerstörung Haithabus durch Truppen Harald Hardrades
um 1060 Aufteilung Dänemarks in acht Diözesen: Haithabu, Ribe, Århus, Viborg, Vendsyssel, Odense, Roskilde und Lund; Sigtuna wird Bistum
1066

Harald Hardrade, König von Norwegen, fällt in England, an der Brücke von Stamford, bei seinem Versuch der Eroberung Englands. Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, erobert England in der Schlacht bei Hastings.

Gorm der Alte erwähnt 936; † 958 König von Dänemark
Harald I. Blauzahn 958–986 König von Dänemark, Norwegen
Sven Gabelbart 986–1014 König von Dänemark, Norwegen, England
Harald II. Svendsen 1014–1018 König von Dänemark
Knut II. den Store der Große 1018–1035 König von Dänemark, Norwegen, England
Knut III. Hardiknut der Harte 1035–1042 König von Dänemark, England
Magnus I. den Gode der Gute 1042–1047 König von Dänemark, Norwegen

Erschaffe Dir Dein eigenes Heldenepos

heimdallErschaffe Dir Dein eigenes Heldenepos. Lege Dir einen Account an und suche Dir Deine Rolle, Deinen Platz in der weiten Welt der Wikinger.

 Taucht ein in die Geschichten, geht tief in meine Vergangenheit und werdet ein Teil davon. Ihr werdet hier viel über mich erfahren und Erstaunliches lesen, die meine Freunde und ich erlebt und dokumentiert haben.
Tausend Jahre Geschichte und mehr erwarten Euch und warten auf Eure Phantasien. Wir sind die Nordmänner, Abenteurer und Handelsleute. Wir sind die Krieger, Bauern und Könige. Wir leben mit unseren Göttern, den Trollen und Elfen. Wir machen unsere eigenen Schriften, denn wir haben die Runen, das zünftige Met und unsere sturmerprobten Boote. Denn wir sind die WIKINGER.

Es stehen unglaublich viele Rollen zur Auswahl, woraus Du Dir eine bei uns aussuchen kannst, die Dir am besten liegt. Und Du wirst beim Schreiben merken, dass mit Deiner Geschichte in dieser Rolle, Du weitere Mitstreiter in Deinem Gefolge brauchst und somit werden neue Rollen erschaffen. Damit kannst Du Dir einen eigenen Verlauf der Geschichte aufbauen und wiederum Freunde haben, die Deine Welt mit ihrer Kraft unterstützen, um so Deine Heldentaten ruhmreich und strategisch aufzubauen. Allerdings lauern auch Gefahren, die geschichtlich verankert sind.

Die Grundlagen für unsere Geschichten basieren in den Geschichtsbüchern, so auch in Wikipedia und in den Museen, wie Schloss Gottorf, Haithabu und Danewerk aus Schleswig. Dort finden wir die Daten, die Mythologie und die mit Sagen umwobene Götterwelt der Wikinger. Das ist die Basis nach denen wir uns richten werden. Allerdings wird unsere Geschichte ein Eigenleben entwickeln, wo das Ende alle sehr überraschen wird.

Shiva macht mit ihrer Geschichte “Villimey und die Runen” den Anfang aller Geschichten, die ihre Freunde (jeder Besucher und Leser) danach schreiben werden. Ihr müsst Euch nur eine Rolle (Euren Held), oder ein Thema heraussuchen und könnt, nachdem Ihr registriert seid, loslegen mit dem Schreiben, um Euer Epos zu starten.

Ihr beginnt mit einer dem schreiben von Beiträgen als :

  1. Abonnentbzw. Registrierter Benutzer
  2. Mitarbeiter
  3. Autor
  4. Redakteur

nähere Angaben über die Rechte unter Hilfe oder Wer darf was? Benutzergruppen

 

Rollen, Themen, die noch zu vergeben sind zu “Villimey und die Runen”:
(Wenn Du die Geschichte liest, kannst Du vielleicht auch die ein,
oder andere Rolle/ Thema entdecken, die nicht hier aufgeführt ist.)

 

 Leitfaden und Zusammenfassung von:

“Villimey und die Runen”

 

Startet Euer eigenes Epos in die Welt der Wikinger.

 Regeln:

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Regeln zu: Shivas Geschichten

Shivas Geschichten in dem Epos “Shivas World”

  Startet Euer eigenes Epos in die Welt der Wikinger.

judges small

 Regeln:

  • Shiva macht mit ihrer Geschichte “Villimey und die Runen” den Anfang aller dazu kommenden Geschichten, die ihre Freunde danach schreiben werden.
  • Ihr müsst Euch nur eine Rolle (Euren Held), oder ein Thema heraussuchen und könnt, nachdem Ihr als Mitarbeiter registriert seid, loslegen mit dem Schreiben von Eurer ersten Geschichte.
  • Die Bewerbung zum Mitarbeiter erfolgt simple, durch eine Anfrage in “Kommentar verfassen”, welches immer unterhalb von Seiten und Beiträgen zu finden ist.
  • Der weitere Aufstieg zum Autor erfolgt dann, wenn der Mitarbeiter eine Rolle aus seiner geschriebenen Geschichte vergeben hat. Die Anfrage für die Bewerbung zum Autor richtet der Nochmitarbeiter an einen Administrator. Dazu geht er unter “Kontakt” und schreibt dort formlos seinen Namen, den Namen seiner vergebenen Rolle und den neuen Schreiber seiner vergebenen Rolle hinein.
  • Zum Redakteur wird man nur, wenn man von einem Administratoren dazu eingeladen wird. natürlich kann man sich auch hierfür bewerben über Kontakte.
  • Die Geschichten werden geschrieben unter einhaltung der geschichtlichen Daten, Stofflich ist es an geschichtliche, mythologische oder märchenhafte Überlieferungen der Wikinger gebunden und hier bei uns unter “die Wikinger”, oder auch bei den Museen (http://www.schloss-gottorf.de/haithabu) als geschichtliche Informationsquellen hinterlegt sind.
  • künstlerische Freiheiten sind unter Berücksichtigung folgender punkte gegeben:
  1. Datenschutz und Datensicherheit
  2. Erklärung der Rechte und Pflichten
  3. Grundsätze
  • Wir wünschen allen viel Spaß am schreiben Eurer Geschichten.

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Das Hundegesetz in Dänemark in der Praxis

Das Hundegesetz in Dänemark in der Praxis

Die Medien waren in letzter Zeit voll davon: Das strenge Hundegesetz der Dänen führt zu Ängsten und Unsicherheiten bei den Urlaubern. Wir als Ferienhausanbieter möchten Ihnen sagen, wie es in der Praxis aussieht. Dazu befragen wir laufend unsere Gäste und veröffentlichen die Berichte hier, denn die Urlauber sollen wissen, was sie erwartet.

Gleichzeitig widerlegen wir ein paar Mythen, die Aktivisten sonst verbreiten um den Ruf von Dänemark zu schädigen und Urlaubern, die mit Hund nach Dänemark fahren, Angst zu machen. Zuletzt gehen wir auf die Fragen ein, ob Urlauber mit Hund Dänemark nun tatsächlich meiden, auf Grund des Hundegesetzes, und ob sie Dänemark heute weniger hundefreundlich einschätzen als früher.

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Die Vorgeschichte

Vor 5-6 Jahren gab es in Dänemark eine zunehmende Anzahl von Fällen, wo Hunde andere Hunde oder Menschen (auch Kinder) attackiert und verletzt haben. Der Mediendruck war massiv, vor allem wurden die “Kampfhunde” auf den Pranger gestellt. Die Dänen waren aufgeregt und die Politiker sahen sich gezwungen zu handeln. So wurde das Hundegesetz in aller Eile in 2010 überarbeitet u.a. mit einer Liste von nicht erlaubten Hunde (die Rasseliste) und der Befugnis der Polizei Hunde einschläfern zu lassen, wenn sie Mensch oder Tier ein Wunde zugefügt haben, die genäht werden muss. Ohne Rücksicht auf die Umstände, ohne Fachleute mit einzubeziehen und ohne Möglichkeit, Einspruch zu erheben.

Nach vielen Fällen von Einschläferungendänischer Hunde auf Grund der umstrittenen Teile des Gesetzes sind sich heute die allermeisten einig: So geht es nicht. Das Hundegesetz muss dringend geändert werden. Dafür setzen sich viele private Leute, Tierschutzorganisationen aus In- und Ausland wie zB Fair Dog und andere Interessenten wie zB der Branchen­verein der Ferienhausanbieter, wo mein Unternehmen Mitglied ist, ein. Zum Glück wurde schon in der Vorbereitung zur Änderung des Hundegesetzes festgelegt, dass nach 3 Jahren eine Revision stattfinden soll, also in 2013. Die Ministerin, Karen Hækkerup, ist schon dabei und hat im September dieses Dokument veröffentlicht, in dem Folgendes vorgeschlagen wird:

– Wildernde Hunde dürfen nicht erschoßen werden
– Die Rasseliste wird nicht erweitert
– Die Befugnisse der Polizei werden eingeschränkt, Fachleute sollen bei Beißereien mit einbezogen werden

Auch wenn seit 2010 mehr als 300.000 deutsche Hunde in Dänemark waren, sind uns keine Fälle bekannt, wo Urlauber­hunde vom dänischen Hundegesetz betroffen waren. Sicherlich gilt das Gesetz für alle Hunde, die sich in Dänemark aufhalten und so könnte man sich theoretisch vorstellen, dass die dänische Polizei ggf. auch Urlauberhunde einschläfern würden. Jedoch erscheint dies unwahrscheinlich, denn wieso sollte die Polizei diese Maßnahme ergreifen, wenn es einfacher, günstiger und unproblematischer wäre die Urlauber zu bitten gleich Dänemark zu verlassen. Sicherlich mit einer passenden Geldstrafe im Koffer und der “Bitte” sich nie wieder mit diesem Hund bei uns blicken zu lassen.

Wir vermuten und hoffen, dass es schon im Herbst einen neuen Gesetzentwurf geben wird, wo die aktuellen Schwächen aufgehoben sind. Bis es soweit ist, möchten wir, durch Praxis-Berichte unserer Kunden, die neulich in Dänemark waren, kommende Urlauber darüber informieren, was sie tatsächlich in Dänemark erwartet.

Henrik Ranch – Geschäftsführer fejo.dk, Hundebesitzer (King, Deutscher Schäferhund) und Fair Dog Mitglied

Mythische Gegenstände
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Mythische Gegenstände

Das Brisingamen ist der Halsschmuck der germanischen Göttin Freya. Er soll aus durchbohrten Gelenken geschlungen gewesen sein. Freya bekam ihn von vier Zwergen. Loki raubte den Schmuck, dieser wurde ihm aber von Heimdall wieder abgenommen. Über das Brisingamen ist wenig bekannt, Freya zeigte es nie dem Menschengeschlecht, allerdings gibt es zahlreiche Nachbildungen, die von Archäologen gefunden wurden. Das Brisingamen verstärkte Freyas Zauberkräfte und war ein wichtiger Gegenstand in ihrer Magie.

Um an Brisingamen zu gelangen, musste Freyja mit jedem dieser Zwerge eine Nacht verbringen. Dies missfiel Odin, der die Liebesgöttin zwang, in der Menschenwelt für Krieg zu sorgen, vielleicht Hinweis auf die leidenschaftliche Seite der Liebe, wo Glück und Trauer nahe beisammen liegen – ohne Liebe kein Hass. Im Auftrag Odins raubte Loki der Freyja diesen Halsschmuck, Loki heißt darum bei Dichtern auch „Brîsîngs Þiofr”. Brisingamen wird mit der Regenbogenbrücke Bifröst in Verbindung gebracht, dem Verbindungsweg von Himmel und Erde. An Freyas Hals wurde Brisingamen zu einem Symbol der Früchte des Himmels und der Erde. Freya bescherte die Erde mit Schätzen, wann immer sie weinte. Wenn ihre Tränen auf Felsen auftrafen, verwandelten die sich in Gold; fielen sie ins Wasser, so wurden sie zu Bernstein. Der Brisingamen ging später in den Besitz der beiden Harlungen-Brüder, die nach der einen Lesart von Odin selbst, nach anderer Überlieferung von ihrem Onkel Ermanarich unter anderem dieses Besitzes wegen ermordet wurden.

Draupnir (der Tröpfler) ist in der germanischen Mythologie der Zauberring Odins, von dem in jeder neunten Nacht acht ebenbürtige Ringe tropfen. Der Zwerg Sindri schuf ihn in seiner Zwergenschmiede – zusammen mit einem goldenen Eber für Freyr und dem Hammer Mjölnir für Thor.

Draupnir ist ein Symbol für Reichtum und Überfluss, aber auch für wiederkehrende Fruchtbarkeit. Odin warf den Ring in das Bestattungsfeuer seines Sohnes Balder, der Ring kam aber durch Hermods Hel-Fahrt zurück.

Gleipnir (aldnord. Verschlinger) ist in der nordischen Mythologie ein besonderer magischer Faden, der von Alben gefertigt wurde, um den Fenriswolf an einen Felsen zu ketten. Hergestellt wurde er laut der Überlieferung aus Dingen, die es seither nicht mehr gibt: dem Geräusch des Tritts der Katzen, den Bärten der Frauen, den Sehnen der Bären (vermutlich sind hiermit allerdings nicht die Sehnen sondern die Nerven bzw. die Schmerzempfindung der Bären gemeint), den Wurzeln der Berge, dem Atem der Fische und dem Speichel der Vögel. Befreien kann sich der Fenriswolf erst zu Ragnarök, wenn er gegen Odin in den Kampf zieht und ihn tötet.

Gram: Die Sage berichtet, dass Odin im Apfelbaum in der Halle von Sigmund, Sigurds Vater, ein Schwert platziert hatte mit dem Hinweis, nur der, für den es bestimmt sei, könne es herausziehen. Sigmund gelingt es, das Schwert aus dem Apfelbaum zu ziehen. Sehr zu Sigmunds Leidwesen entzieht ihm Odin in der Schlacht gegen Hundings Söhne seine Gunst und zerstört persönlich Sigmunds Klinge. Bevor Sigmund nach Walhalla gelangt, beauftragt er seine Frau Hjördis, die Trümmer des Schwertes für ihren ungeborenen Sohn Sigurd aufzubewahren. Sigurd schmiedet mit Regins Hilfe aus den Trümmern ein neues Schwert und nennt es „Gram“.

Mit Gram rächt er erst seinen Vater und besiegt dann den Drachen Fafnir sowie den hinterhältigen Regin. Nach seinem Tod nimmt Högni (Hagen) die Waffe an sich und führt sie auch in der letzten Schlacht der Burgunden an Atlis Hof (Etzel im Nibelungenlied und historisch Attila zugeordnet). In manchen Erzählungen bekommt Hildebrand das Schwert, in anderen verschwindet es an diesem Punkt aus der Handlung.

Gungnir (altnord. Der Schwankende) ist der Name des Speeres von Odin, dem höchsten Gott der germanischen und nordischen Mythologie. Mit diesem Speer brachte er den ersten Krieg in die Welten (Asgard, Midgard und Utgard), als er ihn ins Heer der Wanen warf.

Gungnir wurde von den Söhnen Ivaldis hergestellt und war ein Geschenk dieser Zwerge an Odin, dessen Überbringer Loki war. Es heißt, der Speer verfehlt sein Ziel nie und kehrt immer zu seinem Besitzer zurück (vgl. Mjölnir).

Hildskjalf: Ist in der nordischen Mythologie der Thron des Hauptgottes Odin bzw. der Ort, an dem sich dieser befindet. Er steht im Götterpalast Valaskjalf in Asgard, der in manchen Darstellungen Odins großem Saal Walhall gleichgesetzt wird.

Von seinem Thron aus konnte Odin alle neun Welten des germanischen Weltbildes überblicken, was als Fähigkeit, alles sehen und alles hören (erlauschen) zu können, gedeutet wird. Die Vorstellung einer Allwissenheit für die oberste Gottheit ist in der Mythologie nicht unüblich. Bemerkenswert ist aber, dass diese göttliche Fähigkeit strikt ortsgebunden gedacht ist. Da Odin auch den Gott Loki von seinem Thron aus nicht sucht, aber doch entdeckt, erscheint diese Gabe zudem auch auf andere Gottheiten anwendbar.

Mjölnir (der auch sog. Uru-Hammer) wurde von den beiden Zwergen Sindri und Brokk aus Uru-Erz geschmiedet und besitzt die Eigenschaft, dass er, wenn er geworfen wird, nie sein Ziel verfehlt und wieder in die Hand des Werfers zurückkehrt (vgl. Gungnir). Außerdem kann er nur von Thor geführt werden. Es heißt, dass Loki in Gestalt einer Fliege den Zwerg Brokk, der in der Schmiede das Feuer schürte, in ein Augenlid stach, so dass der Schaft des Hammers zu kurz geriet.

Die þrymskviða, ein Lied der Älteren Edda, erzählt vom Diebstahl des Hammers durch den Riesen Thrym (an. þrymr „Lärm“). Im Tausch gegen das für die Götter unverzichtbare Utensil fordert der Riese die Göttin Freyja als Braut. Da diese den Handel rundheraus ablehnt, werden Thor und Loki mit Frauenkleidern als Braut und Brautjungfer getarnt ins Reich der Riesen geschickt. Fast entdecken die Riesen den Betrug, da Thor viel zu schnell beinahe alles hinunterschlingt, was als Festmahl gereicht wird. Doch Loki behauptet geistesgegenwärtig, die Braut hätte sehr lange gefastet und deswegen so großen Appetit. Auf diese Weise gelingt es, Thrym zu überlisten bis der „Braut“ nach altem Brauch der Hammer als Zeichen der Segnung in den Schoß gelegt wird. Wieder im Besitz seiner Wunderwaffe erschlägt Thor den Riesen und seine Sippe und kehrt siegreich nach Asgard zurück.

Skidbladnir: ist das Schiff des Gottes Freyr aus der nordischen Mythologie. Es wurde vom Zwerg Dvalin und seinen Brüdern im Auftrag des Gottes Loki gebaut. Das Schiff war groß genug, um alle Götter aus Asgard transportieren zu können. Aufgrund seiner besonderen Bauweise ließ es sich sehr klein falten und so in einem Beutel mitführen. Außerdem hatte es immer günstigen Wind, egal in welcher Richtung man segeln wollte.

Svafrlami (oder auch Sigrlami) ist König von Gardarike und Enkel von Odin. Ihm gelingt es, die Zwerge Dvalinn und Durinn gefangen zu nehmen und zu zwingen, ihm ein Schwert mit goldenem Griff zu schmieden, das sein Ziel nie verfehlen werde, nie rosten und Stein und Metall so leicht wie Kleidung durchschneiden könne. Sie schmieden das Schwert, verfluchen es aber: Es solle dreimal großes Übel seinem Träger bringen.

Svafrlami wird durch den Berserker Arngrim (Arngrímr), der das Schwert an sich nimmt, getötet. Er vererbt es seinem Sohn Angantyr (Angantýr), der mit seinen elf Brüdern auf der Insel Samsø (Sámsey) im Duell mit dem Schweden Hjalmar (Hjálmarr) und dessen norwegischen Bruder Örvar-Odd (dem Held der Örvar-Odds Saga) getötet wird. In diesem Kampf geht es um die Gunst von Ingibjörg, der Tochter von Yngvi, dem König der Schweden. Der schwer verwundete Hjalmar stirbt, und Örvar-Odd bringt seinen Leichnam zu Ingibjörg nach Uppsala (Hjalmars Sterbelied, auch »Kampf auf Samsey« genannt). Tyrfing wird mit Angantyr begraben.

Tyrfing: Angantyrs Tochter Hervör macht sich, als sie davon erfährt, auf nach Samsø und fordert Tyrfing von ihrem toten Vater (Hervörlied, auch »Erweckung Agantyrs« genannt). Sie heiratete Hofund, mit dem sie zwei Söhne hat: Heidrek (Heiðrek) und Angantýr (Hofundson). Hervör gibt Tyrfing an Angantyr. Bei einem Spaziergang bittet Heidrek darum, das Schwert sehen zu dürfen. Dieses jedoch bringt ihn dazu, seinen Bruder Angantyr zu töten.

Heidrek verlässt sein Land, heiratet die Prinzessin von Reidgotaland und wird Gotenkönig. Auf einer Reise lagert Heidrek in den Karpaten, wo er eines Nachts von acht Leibeigenen ermordet und Tyrfings beraubt wird. Dies ist die letzte der drei bösen Taten Tyrfings, der Fluch ist gebannt. Heidreks Sohn Angantyr (Heidrekson) tötet die Diebe und holt das Schwert zurück.

Angantyr wird der neue König, jedoch verlangt sein bei den Hunnen aufgewachsener Halbbruder Hlöd (Hlöðr), den Heidrek mit der Prinzessin von Húnaland gezeugt hat, die Hälfte des Königreichs. Als Angantyr dies verweigert, kommt es zu einer Völkerschlacht zwischen Goten und Hunnen, bei der die 343 200 Hunnen den Goten zahlenmäßig weit überlegen sind. Die Goten gewinnen diese Schlacht, da Angantyr Tyrfing benutzt und seinen Bruder Hlöd tötet (Hunnenschlachtlied). Quelle der Urd: Die Quelle der Urd bezeichnet in der nordischen Mythologie eine der drei unter den Wurzeln der Weltenesche Yggdrasil entspringenden Quellen. Diese Quelle entspringt im Reich der Nornen und ist daher auch nach einer der Nornen, nämlich Urd, benannt. Die anderen beiden Quellen sind die Quelle Hvergelmir und die Quelle Mimirs.

Auszug aus: www.wikipedia.org/wiki/Nordische_Mythologie

Uller Der Gott der Jagd
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Uller

Der Gott der Jagd

Uller (auch Ullur, Ullr, Ull, Oller, Holler, Wuldor, Vulder, Wulthuz) stammt aus dem Geschlecht der Asen; er wohnt in einem waldigen Tal in Asgard auf seinem Hof Ydalir.

Sein Vater ist nicht bekannt. Manche erzählen sich, dass es der Held Egil, der als bester Bogenschütze der Welt galt, war. Andere erzählen sich, dass Uller von Elfen abstammt. Seine Mutter ist Sif, die Frau des Donnergottes Thor, der demnach Ullers Stiefvater ist. Seine Halbgeschwister sind Magni, Modi und Thrud. Ullr2

So manch einer glaubt, dass Uller mit der Winter-Göttin Skadi zusammen ist, da sie beide viele Gemeinsamkeiten haben.

 Uller ist in erster Linie Gott der Jagd und der Bogenschützen – denn in germanischer Zeit waren Pfeil und Bogen hauptsächlich Jagd-Geräte. Das passt auch zu seinem Wohnsitz Ydalir – das bedeutet nämlich “Eiben-Tal”, und dieser Hof steht in Mitten eines großen Eiben-Waldes in Asgard. Aus dem elastischen und stabilen Holz dieses giftigen Baumes wurden früher die besten Bögen hergestellt. Und mit solch einem streift Uller durch die Wälder und lauert auf Wild, das er schießen kann. Götter der Jagd wurden schon seit der Eiszeit angebetet, und so glaubt man, dass auch Uller ein uralter Gott ist. Man opferte ihm, um für Treffsicherheit beim Schießen und ein reiches Wild-Vorkommen zu bitten.

Am liebsten geht dieser Gott an kalten, frostigen Tagen auf die Jagd. Auch im Schnee pirscht er gerne, und das nicht nur, weil man die Tier-Spuren im Schnee so gut sehen kann… Uller ist auch ein Winter-Gott, der, wenn er durch die Wälder streift, Schnee und Kälte mit sich bringt. Dabei reist er auf ganz besondere Weise: Auf Skiern. Uller wird stets als der beste und schnellste Ski-Fahrer von allen beschrieben. Leise und elegant gleitet er auf seinen Skiern durch die verschneiten Wälder und kommt so nah an das Wild heran. 

Von der Jagd abgesehen heißt es, dass Uller einer der besten Schwertkämpfer der Götter ist, und dass er im Zweikampf unschlagbar ist. Der “Holmgang” – eine Art Duell bei den Germanen – unterstand seiner schützenden Macht. Wer Ullers Gunst erwerben konnte, der konnte stets als Sieger aus einem Holmgang hervorgehen.

Aufgrund seiner Funktion als Gott des Skilaufs und des Winters ist Uller heute der Schutz-Patron des Wintersports, der einen dabei vor Gefahren und Verletzungen schützt. Noch im 20. Jahrhundert waren unter Schlitten- und Ski-Fahrern kleine Anhänger mit diesem Gott darauf beliebt. Im Erzgebirge hießen sogar auch andere Medaillons, lediglich mit Wintersport-Motiven, “Uller”.

In Uller lässt sich erkennen, wie stark sich doch die Germanen und ihre Nachbarvölker gegenseitig beeinflussten. Die Skier stammten nämlich vom Volk der Samen (oder Lappen -> Lappland). Dieses urtümliche Nomaden-Volk lebt im Norden Skandinaviens und läuft schon seit der Eiszeit auf Skiern durch die verschneiten Tannenwälder des Nordens. Bis in die Neuzeit hinein wurden sie mit Ski-Lauf assoziiert. Die Germanen werden diese Praktik wohl von ihren Nachbarn übernommen und mit Uller in ihre Götter-Welt aufgenommen haben. Auch die germanische Zauberei ist stark beeinflusst von den samischen Schamanen, die früher als die besten Zauberer der Welt galten…

Germanische Götterwelt, Facebook, 5. August 2013ull

Tyr Der Gott des Schwertes
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Tyr

Der Gott des Schwertes

Tyr (auch Ziu, Tiu, Tiw, Tig, Tiwaz, Saxnot) stammt aus dem Geschlecht der Asen.

Seine Eltern sind Allvater Odin und die große Mutter; Frigg. Allerdings erzählen sich manche auch, Tyrs Vater sei der Riese Hymir oder der Gott Tuisto…

Tyrs Brüder sind Balder, Hödur, Hermor und Bragi und die Walküren sind seine Schwestern.

Tyr ist zum einen ein Kriegs-Gott. Er ist Sinnbild des Krieges, des Sieges und der beste Schwertkämpfer unter den Asen. Früher weihte man ihm Schwerter und Speere durch einritzen der Tiwaz-Rune, die mit Tyrs Kampfkraft und Können in Verbindung steht.
Mit wem Tyr ist, der siegt in Schlachten sowie im Zweikampf mit dem Schwert.

Eine andere wichtige Rolle fällt Tyr als Gott des Rechts zu. Denn Tyr gilt nicht nur als der kühnste, sondern auch als der ehrenvollste, tugendhafteste und rechtschaffenste Ase.

Schwor man früher einen Eid, dann schwor man ihn “bei Tyr”. Und war es ein wichtiger Eid, den einer schwor, dann schwor er ihn auf sein eigen Schwert – und damit auch auf Tyr. Tyr

Tyr wacht über die Thing-Versammlungen und über die Stammes-Rechte. Schlussendlich ist Tyr somit nicht nur Hüter aller Schwert-Kämpfer; sondern auch aller Richter und Rechts-Leute.

Bei den Altsachsen und Angelsachsen kam Tyr eine gesonderte Rolle zu. Denn bei ihnen wurde er unter dem Namen “Saxnot” (heißt so viel wie “Schwert-Genosse”) als der Höchste unter ihnen, also als ihr direkter Stammesgott verehrt. Saxnot gilt ihnen als Hüter aller Sachsen und Angelsachsen.

Tyr wird auch “der Einhändige” genannt. Dies ist, weil ihm der gewaltige Fenris-Wolf einst die Hand abbiss: Die Asen wollten die Bestie fesseln. Als Pfand dafür, dass er die Möglichkeit hatte sich zu befreien, verlangte der Wolf, dass einer der Asen seine Hand in des Untiers Maul lege. Der kühne Tyr meldete sich freiwillig dafür – doch die Asen hatten dem Wolf eine Falle gestellt, und so biss der Fenris zu – und dazu stand der ehrenhafte Tyr, denn er hatte seine Hand ja als Pfand geboten.

Und so verlor Tyr seine Hand, was ihm trotz der edlen Tat noch ab und zu Spott einbringt…

Tyrs Schicksal ist bereits besiegelt. An Ragnarök wird er den Hund der Unterwelt, Garm, töten – doch im selben Zuge auch von ihm getötet werden.

Manche glauben heute, dass Tyr – lange vor Odin – als First der Götter verehrt wurde. Verwandte des Namens sind das indogermanische “deiwos” (göttlich), aber auch der griechische “Zeus”, der altindische “Dyaus”, der illyrische “Dei” und schließlich das lateinische Wort “Deus” (Gott).

Zudem berichtet der Römer Tacitus in seinen Schriften über die Germanen, wie sie als höchsten Gott den Kriegsgott Mars verehren – jener wird als römisches Pendant zu Tyr gesehen.

Ob und warum Tyr von Odin als höchster Gott verdrängt wurde, kann heute keiner mehr genau sagen. Aber es kann sehr wohl etwas dran sein…

Germanische Götterwelt, Facebook, 16. April 2013

Thor Der Gott des Donners

Thor

Der Gott des Donners

Thor (auch Donar, Thunaer, Thunor, Thunaraz) stammt aus dem Geschlecht der Asen; er wohnt auf dem Hof Thrudheim im Haus Bilskinir.

Seine Eltern sind Allvater Odin und Jörd, die Mutter Erde. Seine Gattin ist die goldhaarige Sif; mit ihr hat Thor die Tochter Thrud. Mit der jungfräulichen Meeres-Riesin Jarnsaxa zeugte Thor zudem noch die Brüder Magni (der Starke) und Modi (der Mutige) – sie werden nach Ragnarök an Thors Stelle treten.

Thors Knecht heißt Thialfi, und dessen Schwester ist die Magd Röskva – sie beide sind Menschen. Manche sagen sich, dass Knechte und Mägde im Tode nach Thrudheim auf Thors Hofe kommen…

Thor ist wild und hat viel Temperament, dies so wie sein Stolz bringen ihn manchmal in missliche Lagen. Doch gerade wegen seiner Wildheit und weil er der stärkste aller Asen ist, wird er immer herbei gerufen, wenn Asgard in Gefahr ist.

Thor ist aber in erster Linie der Beschützer von Midgard; dem Reich der Menschen! Dort fährt er mit seinem Wagen durch die Wolken und bewahrt unsere Welt vor den grimmigen Riesen; die er mit seinem mächtigen Hammer Mjölnir (dem Zermalmer) erschlägt. Wenn der Hammer trifft, dann hören wir es meilenweit als den gewaltigen Donner.

Thor bringt auch oftmals den Regen, weswegen er auch als Gott der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus zu sehen ist. Darum gilt er als Hüter der einfachen Bauern – insbesondere der Knechte und Mägde.

Gerne beweist Thor seine Kraft, indem er die felsenfesten Eichen Midgards mit dem Hammer zerschlägt. Deswegen haben die Menschen ihm die Eiche an sich geweiht.

Thors Tod wurde bereits prophezeit: An Ragnarök wird er von der ungeheuren Riesenschlange Jormungand, seinem alten Erzfeind, vergiftet und stirbt, kurz nachdem er sie ebenfalls umbringen konnte…

Thor besitzt den Gürtel Megingiard sowie die Handschuhe Jarngreipr, die ihm gewaltige Kräfte verleihen. Seine beiden Böcke heißen Tanngnjostr und Tanngrisnir (Zähne-Knisterer und Zähne-Knirscher), sie ziehen Thors Wagen durch die Wolken. Wenn Thor in den Wäldern Midgards übernachten muss – was schon mal vorkommt – dann schlachtet er seine Böcke und brät sie. Doch wenn er dabei ihre Knochen nicht beschädigt; dann kann er sie schon am nächsten Tage durch ein magisches Ritual wieder zu Leben erwecken und mit ihnen weiter reisen…thor1

Doch das berühmteste Kleinod des Thor ist wohl sein mächtiger Hammer Mjölnir. Von den Zwergen geschmiedet, verfehlt der Hammer nie sein Ziel und kehrt immer wieder zum Werfer zurück. Lediglich Thor weiß diese Waffe im Kampfe zu führen.

Als Weiterentwicklung der Donars-Keule trug man ab dem frühen Mittelalter bei den Nord- und Westgermanen/Nordseegermanen den Mjönir gerne als Amulett. Anfangs stand er lediglich für Fruchtbarkeit und Kraft; doch mit dem Erstarken des Christentums und den zunehmenden Spannungen wurde das Hammer-Amulett zusätzlich zum Symbol der alten Sitten und des heidnischen Widerstands.
Diese Funktion trägt er heute wieder; und Thor – als Sohn von Himmel (Odin) und Erde (Jörd) – ist auch heute noch einer der beliebtesten Götter bei den germanischen Heiden…

 

Germanische Götterwelt, Facebook, 9. April 2013

Skadi Die Göttin des Winters
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Die Göttin des Winters

Skadi (auch Skade, Skathi) stammt von den Riesen ab, gehört aber zur Sippe der Götter. Sie wohnt auf Thrymheim, ihrem Hof in den verschneiten Bergen Asgards.

Ihre Mutter ist unbekannt, ihr Vater war der Eisriese Thiazi, der von den Göttern umgebracht wurde.

Mit den Beziehungen Skadis ist es ein wenig schwierig; fest steht, dass sie mal mit dem Meeres-Gott Njörd verheiratet war. Doch die beiden sind mittlerweile getrennt, und manche sagen, Skadi sei mit Uller zusammen, wo anders heißt es, sie habe Odin geheiratet.

Auch in Bezug auf ihre Kinder ist manches unklar. Vielleicht sind Freyr und Freyja ihre Kinder, die sie mit Njörd hatte, vielleicht auch nicht. Manche meinen auch, dass sie mit Odin zusammen einige Kinder zeugte, und dass sie mal mit Loki schlief…

Skadi ist wie Uller oder Frigg eine Göttin des Winters. Wenn die Tage kürzer werden, dann wandert sie über das Land und bringt Schnee und Eis mit sich. Und wenn sie dann durch die verschneiten Wälder stapft, jagt sie gerne. Sie ist auch eine Göttin der Jagd und wird als besonders talentierte und treffsichere Jägerin bezeichnet. Dabei bewegt sie sich gerne auf Skiern fort, denn das geht schnell und sie ist leise, und gerade in den Bergen sind sie hilfreich. Denn Skadi liebt die verschneite Bergwelt über alles. Ihr liebstes Jagd-Gebiet sind die schroffen Gipfel und Täler der Skanden – des großen skandinavischen Gebirges. Manche glauben sogar, dass Skandinaien seinen Namen von dieser jagenden Göttin hat.

Außerdem munkelt man, dass Skadi mit Uller eine Liebelei hat. Immerhin haben die beiden sehr gleiche Hobbys und Aufgaben-Bereiche, zudem liegen ihre Höfe dicht bei einander in den Bergen Asgards. Wer weiß, ob da nicht was läuft…

Als die Götter den Eis-Riesen Thiazi getötet hatten und Skadi davon erfuhr, da wurde sie ganz wild vor Wut. Die selbstbewusste Riesin wappnete sich und ritt vom Hofe ihres Vaters zu den Höfen der Götter um ihren Vater zu rächen. Dort angekommen, konnte die Kriegerin besänftigt werden, bevor sie alles klein schlagen konnte – doch eine Buße verlangte sie dennoch, da ließ sie sich nicht von abbringen. Skadi verlangte, dass die Götter sie zum Lachen bringen sollten und zweitens, dass sie sich unter ihnen einen Mann wählen dürfe. Die Götter berieten sich und stimmten schließlich zu.

Als erstes mussten sie Skadi zum Lachen bringen. Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus, denn die Mine der Eis-Risin, deren Vater gerade erst umgebracht wurde, blieb eiskalt und regungslos. Die Götter konnten allerhand Schabernack anstellen und Grimassen schneiden – sie blieb Regungslos. Da kam der weise Loki auf eine interessante Idee, die aber typisch für den oft als pervers bezeichneten Gott war: Er verlangte nach einer Ziege. Während man sie holte, ließ er die Hosen runter und Band einen Strick um seine Hoden. Das andere Ende band er am Bart der Ziege fest, und so begann ein etwas eigenartiges Tauziehen. Natürlich schrien sowohl Loki als auch die Ziege dabei immer zu auf vor Schmerzen, doch die Götter konnten sich nicht halten bei dem Anblick und auch Skadi entwich dann ein Lachen, das zu großen Gelächter anwuchs. Diese erste Aufgabe war also bestanden wurden, auch wenn Loki danach lange nicht mehr sitzen konnte.

Das zweite war ja, dass Skadi sich einen Mann unter den Göttern suchen durfte. Allen war klar, dass sie Balder wählen würde – jede Maid war hinter diesem strahlenden Schönling her. Doch seinem Vater Odin war er viel zu teuer, als dass er an irgend eine Riesin fallen sollte – also beschloss er, dass alle anwesenden (männlichen) Götter sich ihrer Schuhe entledigen sollten und nebeneinander an einer Wand aufreihen sollten, so dass man einen Wandteppich vor sie ziehen könne – und Skadi ihren Gatten nur anhand der Füße wählen konnte. Und so geschah es dann auch, und Skadi haderte lange – es waren natürlich knollige, dreckige und haarige Füße dabei, aber auch allerhand saubere, elegante und sanfte. Schließlich fiel ihre Wahl, obwohl sie auf Balder gehofft hatte, auf den Meeres-Gott Njörd – der selbst auch nicht all zu begeistert darüber war. 

Doch die Wahl war gefallen und Odin hatte gesprochen, und so wurde die Hochzeit arrangiert. Als Hochzeits-Geschenk warf der Allvater die Augen Thiazis an den Sternenhimmel, wo sie heute noch als Sternbild “Auguthjaza” funkeln (leider weiß man nicht, welche Sterne das genau sind).Skadi Die Göttin des Winters

Aber diese Ehe war eine unglückliche. Skadi konnte das Meer, in dessen Nähe Njörds Hof Noatun stand, nicht leiden. Das flache Land langweilte sie, die Möwen und Wellen waren ihr zu laut und schwimmen war auch nicht so ihr Ding. Njörd dagegen konnte die Berge, in dem Skadis Hof Thrymheim stand, nicht leiden – der Aufstieg war ihm zu anstrengend, das Geheul der Wölfe ließ ihn erschaudern und der viele Schnee störte ihn. Also mussten beide beschließen, jeweils neun Nächte in auf Noatun und neun auf Thrymheim zu verbringen – was natürlich nicht lange gut gehen konnte. Außerdem waren sie beide ganz verschiedene Charaktere; Skadi, die energische und selbstbewusste Jägerin, und Njörd, der eher – typisch für Wanen-Götter – ein ruhiger und friedlicher Fischer war.
Und so musste die Ehe schließlich scheitern. Beide trennten sich und blieben auf ihren geliebten Höfen. Eine Asin blieb Skadi trotzdem.

Eine andere Sage erzählt, wie sie mit den anderen Göttern zusammen in der Halle des Meeres-Riesen Ägir feierte. Die gute Laune wurde durch den betrunkenen Loki gestört, der an diesem Abend ziemlich streitlustig zu sein schien und sich mit jedem anlegte.

Unter anderem erzählte er vor versammelter Mannschaft davon, dass im Grunde nur er Thiazi getötet hatte, und wie er mit Skadi geschlafen hatte – was ihr sichtlich peinlich war. Als er jeden gegen sich aufgehetzt hatte und von Thor verjagt werden musste, brannte Loki Ägirs Met-Halle nieder und flüchtete in die Wälder.

Lange mussten die Asen, als sie alles gelöscht hatten, den Unhold suchen – immerhin konnte er, der die Rache der Götter fürchtete, sich ja auf der ganzen Welt versteckt haben. In einem kleinen Fluss schließlich fanden sie ihn, verwandelt in einen Lachs, und schleiften ihn fort; weit weg an einen abgelegenen und schroffen Ort der Welt. Dort banden sie Loki mit den Gedärmen seines toten Sohnes auf drei spitze Felsen. Und damit er noch mehr litt, befestigte die rachsüchtige Skadi über Lokis Haupt eine Schlange, deren herunter tropfendes Gift sein Gesicht verätzte und ihm so viel Schmerzen bereitete, dass er sich so wund wie wild – und so auf der Erde bis heute die Erdbeben hervor ruft

Germanische Götterwelt, Facebook, 5. August 2013

Odin Der Gott des Sturmes
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Der Gott des Sturmes

Odin (auch Wodan, Wotan, Woden, Wodanaz, Hangatyr, Hathagat, Gautr, Geat, …) stammt von den Riesen ab; später gründete er das Geschlecht der Asen und war (neben seinen zwei Brüdern Vili und Ve) der erste unter diesen. Daher, als First der Asen, besitzt Odin gleich zwei Höfe: Walaskjalf und Gladsheim.

Seine Eltern sind das Eis-Wesen Bör und die Eis-Riesin Bestla. Odins Frau ist Frigg, mit der er Balder, Tyr, Hödur, Hermor, Bragi und die Walküren zeugte. Mit Jörd, der Mutter Erde, zeugte er Thor. Mit der Eis-Riesin Grid zeugte er Vidar. Mit der Riesin Rinda zeugte er Wali. Weil er Vater so vieler Götter ist nennt man ihn auch den Götter-Vater.

Des weiteren heißt es, Odin habe schon mit den neun Müttern des Heimdall, Skadi, Gritha, Gunlöda und Laga geschlafen…

Odin hat viele Aufgaben! Odin

Zum einen ist er der Herr der Stürme. Vor allem im Herbst und Winter jagt er auf seinem Ross durch die Wolken. Oftmals hat er dabei ein ganzes Heer aus Geistern im Schlepptau. Der Zug wird “wilde Jagd” genannt und Odin nennt man den “wilden Jäger”, “Schimmelreiter” oder “Helljäger”.

Dadurch, dass Odin den Herbst bringt, ist er auch ein Gott der Ernte – noch heute stellt man ihm mancherorts Ernte-Gaben hinaus, und früher hat man mit dem Bier aus frisch geernteter Gerste und Hopfen auf Odin angestoßen.

Odin ist auch ein Gott des Krieges. Es heißt, als er den Krieg gegen die Wanen, das andere Götter-Geschlecht neben des Asen, mit dem Wurf seines Speers Gungnir begann, brachte er den ersten Krieg in die Welt. Deswegen begannen die Germanen früher ihre Schlachten stets mit einem Speerwurf in die feindlichen Reihen.

Odin nennt man auch Lenker der Schlachten, denn mit wem Odin ist, der siegt in den Schlachten. Das Wüten im Kampfe, der “furor teutonicus”, wird den Kriegern von Odin gegeben. Es heißt zudem, Odin sei der erste Harier gewesen…

Auf Odins Hof Gladsheim befindet sich die Halle Walhall, in die die im Kampfe gefallenen Krieger – sog. “Einherjer” – einziehen. Sie sollen mit ihm an Ragnarök kämpfen. Doch er geriet auch in Bedrängnis, als man herausfand, dass er oftmals den schlechteren Kriegern den Sieg schenkte, um die besseren Krieger bei sich in Walhall zu haben… wie dem auch sei; Odin ist also auch noch Gott ein Toten-Gott.

Des weiteren ist Odin der Gott des Zaubers bzw. der Schamanen. Er ist ein alter Magier (das Bild, das wir heute vom Zauberer haben – z.B. Gandalf vom Herr der Ringe – stammt vom Bilde Odins!), um die magischen Runen zu verstehen erhängte sich Odin einst kopfüber und verwundet im Weltenbaum; denn es heißt, dass nur die Toten das Geheimnis der Runen verstehen. Und so brachte uns Odin die Runen.

Als Schamanen-Gott steckt er auch hinter Trance-Zuständen, dem Rausch, Ekstase und Inspiration. Odin ist also Hüter aller Zauberkundigen, besonders der Hellseher, in der Welt.

Odin hat den Menschen den Met gebracht; die ersten, die von ihm tranken, wurden zu den ersten “Skalden”, also Dichtern, Musikern etc. Odin selbst mag Trink-Gelage und Dichtkunst sehr gerne, er ist demnach Gott des Mets und der Dichtkünste. Zudem ist Odin auch der Gott des wissens, der hellseherei und der Weisheit. Immerzu ist er in der Welt auf der Suche nach eben jener Weisheit (weil er auf der Suche so viel durch die Welten wandert, nennt man ihn auch den alten Wanderer. Die Wanderung durch die Welten ist auch eine Metapher für schamanische Geist-Reisen), er ging einst sogar so weit mit seiner Suche, dass er sein eines Auge an den Riesen Mimir gab, um aus dessen Quelle der Weisheit zu trinken – darum nennt man Odin auch den Einäugigen.

Odin schuf dereinst unsere Welt aus dem Körper seines Großvaters Ymir, den er mit seinen Brüdern zuvor getötet hatte. Außerdem war er auch an der Erschaffungd er ersten Menschen; Ask und Embla, beteiligt: Er hauchte ihnen den Lebens-Atem bzw. den Geist ein. Weil Odin also Schaffer der Welt und der Menschen ist, nennt man ihn auch den Allvater.
Man sieht also, dass Odin eine sehr vielschichtige Gottheit ist….

Odin besitzt die beiden Raben Hugin (der Gedanke) und Munin (die Erinnerung). Beide fliegen sie jeden Morgen in die Welt hinaus; Abends kehren sie zu Odin zurück und berichten ihm von allem, was sie in der Welt sahen. Deswegen heißt Odin auch Rabengott.
Odins Wölfe Geri (der Gierige) und Freki (der Gefräßige) sind seine treusten Begleiter und helfen ihm immer bei der wilden Jagd, bei der er sein acht-beiniges Ross Sleipnir (der Schleifer; der Gleiter) reitet, das in der Luft, zu Wasser und an Land schneller als jeder andere reitet.

Odins Zauberring (wieder Vorbild für Herr der Ringe) heißt Draupnir: Von ihm tropfen jede Nacht neun gleiche Ringe herab, und er bringt Odin Reichtum und Fruchtbarkeit.

Odins Speer heißt Gungnir; genau wie Thors Hammer Mjölnir verfehlt der Speer nie sein Ziel und kehrt immer wieder zu Odin zurück. Desweiteren kann Odins dunkelblauer Mantel ihn unsichtbar werden lassen…

Auf Odins Hof Valaskjalf steht in einem der Häuser sein Hochsitz Hlidskialf, von dem aus er in die Zukunft sieht und auch alles sieht, was in Midgard geschieht. Als Berater und Hellseher dient Odin der Kopf des weisen Riesen Mimir.

Odins Tod ist bereits prophezeiht: An Ragnarök wird er vom monströsen Fenris-Wolf zerfleischt werden – doch nach Ragnarök, so sagen sich manche, wird Odin von den Toten wieder zurück kehren und beim Aufbau der neuen Welt helfen.

Später ließen die Christen Odin, den obersten Gott, in ihren Erzengel Michael, den obersten ihrer Engel, einfließen. Heute noch sind viele Michaels-Kirchen und -kapellen auf ehemaligen Heiligtümern, die Odin geweiht waren, errichtet.

Doch Odin ist noch nicht untergegangen – wenn nicht in allerlei Brauchtum wie Laternenumzügen, die an seine wilde Jagd erinnern sollen, dann liegt er uns auf jeden Fall noch im Gedächtnis in Bezug auf unser Bild von Zauberern – alte Männer mit langem, weißen Bart, Hut mit breiter Krempe und Zaubermantel und -Stab.

Germanische Götterwelt, Facebook, 11. April 2013

 

Loki Der Gott des Feuers
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Loki

Der Gott des Feuers

Loki (auch Loptr, Lokke, Logathore, evtl. Lodur) stammt von den Riesen ab; gehört aber auch zum Geschlecht der Asen. Das letzte, was wir von ihm wissen, ist, dass er irgendwo an einem abgeschiedenen Ort der Welt gefangen gehalten wird.

Seine Eltern sind der Gewitter-Riese Farbauti und die Baum-Riesin Laufey (Gewitter + Baum = Feuer). Lokis Brüder heißen Helblindi und Byleist. Sein Blutsbruder ist Odin (daher die Verwandtschaft mit den Asen). Seine Gattin ist die liebevolle Sigyn, mit der Loki die Söhne Nari und Váli hat. Mit der Riesin Angrboda zeugte er wiederum Hel, Fenris und Jormungand. Und mit dem Hengst Svadilfari zeugte Loki – als Mutter! – Sleipnir. Außerdem soll Loki mit Tyrs Gattin einen Sohn gezeugt haben und einst innerhalb von neun Wintern in Gestalt einer Magd viele weitere Kinder geboren haben. Lokis Sexual-Verhalten ist bei den Göttern sehr verrucht; er selbst gilt als pervers.

Loki ist besonders klug. Was er bei seiner Kraft einbüßt, macht er mit Verstand, strategischem Geschick und Zauberei wieder wett. In seiner Funktion als Feuer-Gott steht weniger der Aspekt von Wärme und Leben im Vordergrund, sondern mehr der Aspekt von Verwirrung und Zauberei. Denn Feuer ist schon seit Urzeiten eng verbunden mit Spiritualität und Magie – aber auch, und das sieht man gut an Loki, mit Gauklerei.

So ist Loki zum Beispiel für die flackernde Luft an heißen Tagen verantwortlich; die unseren Blick eben so verwirrt wie Loki in den alten Sagen.

Manche erzählen sich, dass Loki der selbe sei wie Lodur. Darauf kommen sie nicht nur durch die ähnlichen Namen (Lodur-> der lodernde, Loki -> die Lohe), sondern auch, weil das Trio Odin-Loki-Höner in den alten Sagen ziemlich häufig vorkommt, und nur in einer Loki durch Lodur ersetzt wird. Sollte dies stimmen, dann war Loki es, der zusammen mit Höner und Odin die ersten Menschen schuf; ihnen Blut, Aussehen und Wärme einhauchte – was wieder zu Loki passen würde.

Aber ansonsten ist nicht viel von Lokis Aufgaben bekannt.

Obwohl Loki heute oft als Unhold gesehen wird, so ist er in den meisten Sagen einer von den Guten. So erzählt man sich zum Beispiel, dass einst, als Thors Hammer gestohlen war, Loki in die weite Welt aufbrach um herauszufinden, wer ihn genommen hatte. Als er in Erfahrung gebracht hatte, dass die Riesen in versteckt hielten, kehrte er zurück nach Asgard, um Thor dabei beizustehen, die Waffe wieder zu holen. Als Frauen verkleidet konnten sie sich schließlich nach Jotunheim einschleusen, und Loki konnte mehrmals verhindern, dass Thor’s Verkleidung aufflog. So holten sie schließlich den Mjölnir nach Hause.

Eine andere Geschichte erzählt, wie die Asen einen Riesen beauftragten, den Wehr-Zaun um Asgard zu errichten. Der Riese stimmte zu unter der Bedingung, dass wenn er ihn in der vorgegebenen Zeit von drei Jahreszeiten fertig stellen konnte, er die strahlende Sonne, den schimmernden Mond und die schöne Freyja als Lohn erhalte. Argwöhnend stimmten die Asen zu. Da konnte Loki alle noch dazu überreden, dass der Riese seinen besten Hengst – Svadilfari – zur Hilfe nehmen konnte. Das erschien erstmal als Fehl-Entscheidung, denn mit Hilfe seines Pferdes schien der Riese gerade rechtzeitig fertig zu werden und seinen kostbaren Lohn erhalten zu können. Doch in der letzten Nacht bevor das Bollwerk fertig wurde, verwandelte sich Loki in eine schöne Stute. Er lockte Svadilfari weg aus Asgard und verführte ihn. Währenddessen konnte der Riese Asgards Wehr-Zaun nicht alleine fertig stellen und wurde somit von den Asen vertrieben. Loki lebte noch einige Monate als Stute weiter, da er in besagter Nacht geschwängert wurde und schließlich Odins Ross Sleipnir gebar.

Dann gibt es noch die Geschichte, wie Loki mit Thor, dessen Knecht Thialfi und dessen Schwester Röskva durch Jötunheim zog. Beim Hofe des Riesen Utgard-Loki, der Zauberei und Schabernack ebenso liebte wie sein Namens-Vetter, baten sie um Obdach. Der Riese wollte es ihnen gewähren, wenn sie die versammelte Fest-Gemeinschaft mit Wettstreiten unterhielten. Loki sollte hier gegen den Riesen Logi wett-essen. Nach einer gewissen Zeit hatte er all das ihm vorgelegte Fleisch in Windeseile bis auf die Knochen abgenagt, doch sein Gegner hatte bereits die Knochen und den Trog, in dem das Essen serviert wurde, verputzt. Trotz der Niederlagen; denn Thor und Thialfi hatten ihre Wettstreite auch verloren, durften sie bleiben. Später sollte sich dann herausstellen, dass Lokis Gegner Logi die Verkörperung des Lauffeuers war – und keiner verschlingt etwas schneller als ein Lauffeuer, nicht mal ein Gott.

Dann gibt es da noch eine alte Geschichte, die erzählt, wie ein menschlicher Bauer mal mit einem Riesen wettete – und verlor. Da war besonders große Not, denn der Bauer hatte seinen eigenen Sohn verwettet. Also rief er Odin an, ihm aus seiner Lage zu helfen. Doch dieser konnte den Knaben nicht gut genug verstecken; der Riese fand ihn. Dann rief der Bauer Höner an, doch auch dieser konnte den Knaben nicht vor dem Riesen in Sicherheit bringen. Schließlich rief der Bauer Loki an und bat um Beistand. Der Gott sagte zu und konnte mittels einer List den Riesen töten und schließlich den Jungen heil und gesund zu seinem Vater zurück bringen.
Ein anderes Mal waren Odin, Höner und Loki erneut unterwegs und wanderten durch das Land. Sie konnten kein Obdach finden und mussten sich etwas jagen; doch auch das konnten sie nicht finden – die drei mussten in einer sehr kargen, menschenleeren Gegend unterwegs gewesen sein. Doch Loki entdeckte an einem Wasserfall einen Otter, der einen Lachs fraß. Da nahm der Gott einen Stein und schmiss ihn auf das Tier – somit hatte er zwei mit einem Wurf erhalten und es gab genug Essen für alle drei Götter. Leider sollte sich später herausstellen, dass der Otter der Sohn des Zauberers Hreidmar gewesen war. Dieser nahm, als er vom Tode seines Sohnes erfuhr, Odin und Höner als Geiseln und Loki musste das Bußgeld besorgen. Er reiste bis nach Svartalfheim; in das Land der Zwerge. Dort konnte er den Gold-Schatz eines Zwerges rauben. Der rechtmäßige Eigentümer – der Zwerg Andwari – konnte das Gold noch rechtzeitig verfluchen; dass es jedem Besitzer Tod und Unheil bringen möge. So brachte Loki schließlich den Hort, der später als “Nibelungen-Hort” bekannt werden sollte, zum Hofe Hreidmars und konnte Odin und Höner schließlich frei kaufen.Loki.png

Wann anders trieb Loki allerhand Schabernack und im Rausche des Vergnügens schnitt er Sif, der Gattin Thors, das goldene Haar ab. Diese fand das gar nicht so lustig, und erst recht nicht ihr Ehemann, der sogleich angestürmt kam und Loki mit dem Schwert bedrohte. Der Feuer-Gott hatte den Fehler eingesehen und schwor, der Sif neues Haar aus purem Gold zu besorgen, welches wie echtes Haar auf ihrem Haupt haften und wachsen solle. Da fuhr Loki wieder mal nach Svartalfheim so den Brüdern der Göttin Idun, die “Ivaldis Söhne” hießen und als hervorragende Schmiede in aller Welt bekannt waren. Loki konnte sie dazu überreden, ihm das goldene Haar zu schmieden. Als extra Strafe solle Loki auch noch mit einem mächtigen Schiff und einer Wunderwaffe zurück nach Asgard kommen, ansonsten bliebe ihm das Götter-land verwehrt. Also ließ er im selben Zuge noch Freyrs Schiff Skidbladnir, das immer Rückenwind hat und das gesamte Asen-Heer fassen kann, sowie Odins Speer Gungnir, der nie sein Ziel verfehlt, schmieden. Wo Loki so das Wunderwerk der Zwerge begutachtete, dachte er an den gewaltigen Nutzen, den ihre Schöpfungen hatten. Also überredete er die Zwerge mittels einer Wette noch dazu, drei weitere Werke zu schaffen. Um zu zeigen, dass er es ernst meinte, verwettete Loki seinen Kopf! Die Söhne Ivaldis schufteten, doch selbst als stechendes Insekt konnte der Gott sie nicht davon abhalten, die drei weiteren Objekte zu schmieden: den Ring Draupnir, von dem jede Nacht acht weitere abtropfen, den goldenen Eber Gullinborsti, der über Wasser und durch den Himmel läuft, und den Hammer Mjölnir, der sein Ziel auch nie verfehlt und immer wieder zum Träger zurückkehrt. Als Loki also mit den Zwergen und den Schöpfungen zurück nach Asgard kam, da war das Staunen groß. Besonders der Hammer, den Loki Thor als Entschuldigung schenkte, war sehr nützlich. Doch nun forderten die Zwerge Lokis Haupt ein als Wettschulde. Der Gott ergriff die Flucht, konnte schnell jedoch von Thor wieder eingefangen werden. Doch gerissen wie er war, konnte sich Loki mit den Worten “Dir gehört zwar mein Kopf, aber nicht mein Hals!” vor der Köpfung retten. Da ergriff die Zwerge, die die List erkannten, die Wut und sie schnappten Loki, hielten ihn fest und nähten ihm den Mund zu.

Dann gibt es da noch die Sage, wie Loki die Asen dabei beobachtete, wie sie Balder im Spiel mit Sachen beworfen – Frigg, Balders Mutter, hatte allen Dingen in der Welt den Eid abgenommen, Balder nie zu verletzen. Nur eine kleine Mistel hatte sie für zu nichtig gehalten, als das die einem Gott schaden konnte – und das wusste Loki. Also nahm er die Mistel und schnitzte flink einen Pfeil daraus. Dann gab er den Pfeil samt Bogen dem blinden Gott Hödur und überredete ihn dazu, auch auf Balder zu schießen – er half ihm sogar noch beim Zielen. Der Pfeil durchbohrte und tötete Balder schließlich. Odin ließ Hödur irgendwann danach umbringen. Doch erstmal schickten die Asen einen Boten zur Toten-Göttin Hel, was man den tun könne, um Balder wieder zu beschaffen. Jene meinte, dass so wie alles in der Welt einen Eid geschworen hätte, auch alles in der Welt um Balder trauern müsse – dann käme er wieder frei aus dem Totenreich. Also machten sich die Götter auf in die Welt, um zu schauen, ob auch alles um Balder trauerte – und alles, sogar die kleine Mistel, weinte vor Leid, dass der Gott des Lichtes fort gegangen war. Nur eine alte Frau, die sich Thökk nannte, weinte nicht und wies die Asen grimmig ab. Es war Loki, der sich als alte Frau verkleidet hatte, und so die Wiedergeburt Balders verhindern konnte. Und so ist Loki letztlich auch für den ewigen Kreislauf des Jahres; dass die Tage länger und wieder kürzer werden, verantwortlich.

Doch Loki trieb es manchmal schon zu weit, was ihn mit der Zeit immer unbeliebter machte bei den Asen. Die aktuellste Sage, die wir von Loki kennen; ist folgende: Das Fass von Lokis Untaten lief endgültig über an dem Tag, an dem der Meeres-Riese Ägir für alle Asen ein Fest veranstaltete. Alle waren sie da, und alle hatten sie schon so einiges getrunken. Loki hatte am meisten getrunken – im Suff erschlug er zwei Knechte Ägirs. Darauf hin verjagten ihn die Asen von Ägirs Hof, denn sowas gehört sich nicht für einen Gast. Doch es dauerte nicht lange, da kehrte Loki sturztrunken zurück in die Halle Ägirs. Dort begann er einen Streit mit einigen Asen, sie alle redeten sich langsam hoch und es fielen allerhand Beleidigungen; schließlich plapperte der besoffene Loki all die kleinen, dreckigen Geheimnisse, Schwächen und Gerüchte, die die Asen hatten und die er kannte, aus. Das ging zu weit, Thor musste herbei kommen und Loki mit dem Hammer drohen. Dieser begab sich darauf hin erneut auf den Weg aus der Fest-Halle hinaus; doch beim hinausgehen setzte der Feuer-Gott noch eben den ganzen Hof des Riesen in Brand. Während die Asen allerhand damit zu tun hatten, die lodernde Feuers-Brunst zu löschen, konnte Loki in die Wälder wanken und dort seinen Rausch ausschlafen. Als er am nächsten Tage wieder erwachte, wusste er, dass er sich nun auf keinen Fall mehr zurück nach Asgard wagen könne; selbst wenn er sich geläutert hätte. Also zog er durch das weite Land und fand irgendwann einen Hügel. Dort oben baute der handwerklich unbegabte sich eine recht spärliche Hütte, die in alle vier Himmels-Richtungen eine Tür besaß – denn Loki ahnte, dass die Asen nach ihm suchen würden, und so könnte er sie rechtzeitig entdecken und flüchten, egal aus welcher Richtung sie kämen. Während Loki dann da so hauste und sich mit seiner Situation eingerichtet hatte, da erblickte er ein paar Flachs-Schnüre und band sie zusammen – und so, so heißt es, wurde das erste Fischer-Netz erfunden, mit dem sich Loki auch gleich zum nahe gelegenen Wasserfall Franangrfors aufmachte, um sich etwas zu essen zu fangen. Wie er sich da so seine Lachse fing, beschloss der kluge Gott, sich tagsüber selbst in einen solchen Fisch zu verwandeln und unentdeckt im Wasser zu verweilen. Eines Tages dann standen die Asen tatsächlich vor Lokis Hütte, denn sie hatten ihn wahrlich gesucht, um Rache zu üben. Als sie die eigenartig anmutende Hütte betraten, fanden sie Loki, der ja im Wasser weilte, nicht vor. Doch der weise Kvasir war bei ihnen, und er erkannte an den Spuren im Staub auf dem Fußboden, dass Loki als letztes Richtung Fluss gegangen war. Zudem erkannte er das Muster des Fischer-Netzes im Staub, woraufhin er den Asen riet, den Loki, der wahrscheinlich als Fisch im Fluss saß, mit einem solchen Netz zu fangen. Diese taten dies daraufhin auch, aber Loki konnte gerade noch über das Netz springen und ihnen entwischen. Doch Thor, der in der Mitte des Flusses watete, konnte Loki noch erhaschen… die Asen zerrten den Unhold fern von den Wasserfällen an einen abgelegenen Ort am Rande der Welt. Sie banden ihn mit den Gedärmen seines von ihnen getöteten Sohnes Nari nackt auf drei spitze Felsen. Die Göttin Skadi, der Loki in Ägirs Halle gestanden hatte ihren Vater getötet zu haben, befestigte über Lokis Haupt Schlangen, deren Gift auf ihn hinabtropfen sollte und ihm das Gesicht entstellen sollte. Dann verließen die Asen diesen abgelegenen Ort, an dem Loki bis zum Ende der Zeit ausharren sollte und niemandem mehr schaden sollte. Doch Lokis Gattin, die liebevolle Sigyn, blieb bei ihrem Mann. Sie hält ihm – womöglich noch bis heute – eine Schüssel über den Kopf, in die das Gift hinein tropft. Wenn sie jedoch die Schüssel wegnimmt, um das Gift weg zu schütten, dann tropft es auf Lokis Stirn – und es ätzt so arg, dass Loki sich so sehr vor Schmerzen windet, dass die Welt erbebt – wir kennen es als Erdbeben.

Lokis Tod wurde bereits prophezeit. Wenn Ragnarök anbricht, werden seine fesseln reißen und er wird sich aus seiner schmerzhaften Lage befreien können. Dann wird er mit dem Toten-Heer seiner Tochter Hel gegen die Asen ankämpfen. Seinen letzten Kampf wird Loki mit Heimdall führen, doch da beide sich ebenbürtig sein werden, werden sich beide gegenseitig umbringen…

Wenn man sich also näher mit Loki befasst, so erkennt man doch ganz menschliche Züge an ihm. Er ist den Asen wesentlich treuer als so manche heutigen Medien es einem weiß machen wollen. Ich persönlich vermute ja eine gewaltige Weisheit hinter diesem Gott, aber zugleich wirkt er auch sehr menschlich, mit all seinen Schwächen und Fehlern…

Manche meinen heute jedenfalls, dass Loki lediglich eine Erfindung der Christen sei, um in den alten Sagen einen Antagonisten (Bösewicht) zu haben, der ihr typisch christliches Weltbild vom “Gut-Böse-Dualismus” erfüllt. Und auch in dem Medien, wie den “Thor”-Filmen von Marvel, wird Loki zum Dämon gemacht. Schade finde ich eigentlich, wo er doch eigentlich ziemlich lehrreich ist, und uns am besten von allen zeigt, dass selbst Götter ihre unschönen Seiten haben…

Germanische Götterwelt, Facebook, 25. Juli 2013

Jörd Die Göttin der Erde
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Jörd

Die Göttin der Erde

Jörd (auch Jord, Jorth, Jard, Fjörgyn, Folde, Grund, Hlodyn, Erce) stammt von den Riesen ab; wird aber oft auch als Göttin gesehen.

Ihre Eltern sind Onar und Nott, die Riesin der Nacht. Jörds Halbbrüder heißen Aud und Dag – der Gott des Tages.

Verheiratet ist Jörd nicht, allerdings ist sie eine Geliebte Odins. Mit ihm zusammen gebar sie Thor.

Viel ist nicht über Jörd bekannt. Sie hütet den fruchtbaren Boden, aus dem die Pflanzen sprießen, wacht aber auch über schroffe Gebirge und karges Ödland. Ihr Schoß gebärt uns das lebenswichtige Korn und gibt uns den Boden, auf dem wir leben können.

Der Glaube an eine solche “Erd-Mutter” ist weltweit einer der verbreitetsten. Egal ob die griechische Gaia, die baltische Zemyna, die sumerische Uras, die aztekische Coatlicue oder die Papatuanuku der Südsee-Völker – überall auf der Welt verehrte man die Erde als eine große Mutter-Göttin, die Leben und Heimat schenkt.

Viele setzen auch Nerthus, eine weitere germanische Göttin, mit Jörd gleich.Jörd

Jörds Name “Fjörgyn” ist verwandt mit dem altenglischen Wort “Firgen” und dem gotischen “Fairguni”. Alle drei Wörter bedeuten so viel wie “Gebirge”, wo wieder die Verbindung zur Erd-Göttin hergestellt wäre.

Spinnt man diesen Gedanken weiter; so kommt man zum herkynischen Wald. So bezeichneten die Kelten und Römer ein großes, schier unendliches Bergland mit tiefen, finsteren Wäldern, schroffen Klippen und allerhand wilden und riesigen Tieren. Dieses Bergland soll jenseits von Rhein und Donau gelegen haben – wir kennen es heute als die deutschen Mittelgebirge.

Germanische Götterwelt, Facebook, 31. Juli 2013

Hel Die Göttin des Todes
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hel göttin des todes

Hel

Die Göttin des Todes

Hel (auch Hella, Halja) stammt von den Riesen ab; wird manchmal aber auch als Göttin gedeutet. Sie wohnt und herrscht in Helheim (das auch oft nur Hel genannt wird, was aber arg verwirrt ), dem Land des Todes unter den Wurzeln Yggdrasils.

Ihre Eltern sind der Gott Loki und die Riesin Angrboda. Held Brüder sind der wilde Fenris-Wolf und die gewaltige Schlange Jormungand. Des weiteren hat sie aufgrund des regen Sexual-Triebs ihres Vaters noch allerhand unbekannte, teils göttliche, Halbgeschwister.

Hel ist die Göttin des Todes – mehr nicht. Als sie und ihre Geschwister noch jünger waren, da befahl Odin den Asen, die drei zu ihm zu bringen. Er wusste aus alten Prophezeiungen, dass sie Unheil bringen könnten, und überlegte, wie man dem vorbeugen könne. Ungeachtet dessen, dass sie quasi noch Kinder und darüber hinaus die Kinder seines eigenen Blutsbruders waren, veranlasste der Einäugige, Jormungand tief in das stürmische Meer zu werfen, wo er auf den Boden hinab sinken solle. Fenris solle man mit magischen Ketten fesseln und ihn gefangen halten. Mit Hel aber hatte Odin etwas ganz besonderes vor…

Er brachte sie nach Niflheim, dem nebelig-kalten Land hoch im Norden. In einem alten Teil des Landes, der direkt unter den gewaltigen Wurzeln des Weltenbaumes Yggdrasil liegt, lag das Land der Toten. Es war zwielicht und düster, und umgeben von einem riesigen Wehr-Zaun; dem Helgrind, der verhinderte, dass die Toten wieder in’s Diesseits zurück kehrten. Dort übergab Odin der jungen Hel das Kommando über das Reich der Toten und ließ sie dort zurück…

Hel ist bis heute die Göttin der Toten. Jeder, der den sog. “Strohtod” stirbt – das heißt, der an Krankheit oder Alter stirbt – gelangt dort hin in den Kreis seiner Ahnen. Dass ist keine Schande, sondern war früher die Regel, während z.B. nach Walhall zu gelangen in heidnischer Zeit eher die Ausnahme war.

Wenn Hel jemanden in ihrem Reich hat, dann kommt der auch nicht so schnell wieder da raus – nicht einmal die Götter haben irgend eine Autorität in Helheim. Ja, sie gelangen sogar selbst dort hin, wenn sie sterben; so wie Balder!

Hel, so heißt es, sei zur einen Hälfte wunderschön und zart wie eine Elfe, aber ihre andere Hälfte sei verwest und blau-grau; wie eine Leiche. Aufgrund jener hässlichen Seite sei sie sehr einsam, manch einer sagt gar, dass wer den Mut habe, mit Hel die Nacht zu verbringen *hust*, dürfe ihr Reich wieder verlassen.

Hel regiert vom Zentrum ihres Reiches aus, wo ihr gewaltiger Hof steht. Ihre größte und prächtigste Fest-Halle heißt “Eljudnir”, was so viel wie Elend bedeutet. Hels Fest-Geschirr wird “Hunger” genannt, ihren Sax (Allzweck-Messer) nennt man “Hungersnot”. Die Tür-Schwelle zu ihren Gemächern wird “Stolperstein” genannt, ihr Bett “Kümmerlichkeit” oder “Kranken-Bett” und ihre Vorhänge “drohendes Unheil”. Hels Knecht wird “der Träge” geschimpft und ihre Magd “die Langsame”.hel göttin des todes

An Ragnarok wird Hel ihre unzähligen Untertanen zum Kampfe aufrufen. Sie wird mit ihnen das Schiff Naglfari besteigen, dass aus den Zehen- und Fingernägeln der Toten gezimmert sein wird. Auf diesem gewaltigen Schiff werden alle gen Midgard segeln… Dort werden sie auf Hels Vater Loki sowie ihre beiden Brüder treffen, und das Toten-Heer wird über das Land ziehen, um in Asgard gegen die Götter zu kämpfen.

Hels Name kommt wahrscheinlich von ihrem Reich, und nicht anders herum. Das Wort ist verwandt mit unseren deutschen Wörtern “verhehlen” oder “einen Hel aus etwas machen”, was beides grob mit verhüllen oder verstecken zusammen hängt – wie das Reich des Todes, welches tief unter der Erde verborgen liegt. Auch das englische Wort “hell” oder deutsch “Hölle” stammt davon ab – der Name der unterirdischen Toten-Welt wurde von den Christen 1:1 übernommen. Trotzdem ist Helheim kein negativer Ort, erst recht keiner der Bestrafung. Aber eben auch kein positiver wie Walhall – einfach neutral und natürlich… wie der Tod selbst.

Germanische Götterwelt, Facebook, 27. Juli 2013